WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach Normandie, 6. Juni 1944 | Hein Severloh
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WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach Normandie, 6. Juni 1944
Hein Severloh
Hek Creativ Verlag
, 2006 - 169 Seiten
Kundenbewertung:
(30 Bewertungen)
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Kauftipp
Am Anfang flau, in der Mitte erschütternd, am Ende emotional
Ganz ehrlich, hätte ich dem Buch nach etwa 70 Seiten(das Buch hat nur etwa 170 Seiten!) eine Bewertung geben müssen, wären es nicht mehr als 2 Sterne gewesen. "WN 62" ist in einem sehr einfachen Stil geschrieben und sprach mich anfangs überhaupt nicht an, sodaß ich mir sogar überlegte es wieder wegzulegen. Das änderte sich aber schlagartig. Ich muss ehrlich zugeben das ich tief beeindruckt bin und trotz der einfachen Sprache, des öfteren Gänsehaut bekommen und auch mal eine Träne im Auge hatte. Sein erschütternder Bericht wie er als MG Schütze fast alleine sich einer ganze Armee und Flotte gegenübersieht und wie er die Geschehnisse über die Jahrzehnte verarbeitet, haben mich wirklich bewegt.
Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen Fotos, Karten und Dokumente!
Ich bin an dieses Buch mit sehr hohen Erwartungen(Vllt. zu hohen) gegangen und war von der (wohl besten) Soldatenerinnerung "Saat in den Sturm" von Herbert Brunnegger sehr verwöhnt, der mit unglaublicher Wortgewalt von seiner Kriegszeit berichtet! Man kann diese Bücher aber nicht wirklich vergleichen, da Herbert Brunnegger auschließlich aus seiner Kriegszeit(Polen, Frankreich, Rußland..) berichtet und Severloh vieles aus der Nachkriegszeit und in den Jahrzehnten danach erzählt und wie dieser eine Tag sein Leben bis zu seinem Tode beeinflußt hat!
Fazit: Ein gutes Buch in einfacher Sprache, das schockiert und zum Nachdenken anregt!
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sehr gut
Also ich fand das buch sehr Gut.Da hat man mal ein einblick bekommen was der kleine Lanzer so durch machen mußte.
Und bewegend war auch das aus Feind, Freund wurde.
nicht schlecht
eine interessante schilderung des d-days aus augen eines wehrmachtsangehörigen, der an diesem tag als MG-schütze eingesetzt wurde und so seinen traurigen teil an diesem blutvergiessen geleistet hat.
einfach geschrieben, schnell gelesen, alles in allem nicht schlecht.
Gelungen!
Die Stärke dieses Buches bezieht sich leider nur auf etwa ein Drittel des Gesamtumfangs: der Mittelabschnitt, der detailliert und minutiös den 6.
Juni
1944
aus der Sicht des Hein Severloh beschreibt. Sind die Umstände, die dazu führten, dass er letztlich an jenem Tag im WN 62 das Feuer eröffnete und die im ersten Drittel erklärt werden noch ganz gut lesbar, so hat mich der Schlußabschnitt doch ziemlich gelangweilt. Denn im letzten Drittel des Buches wird nur noch beschrieben zu welchem Zeitpunkt er wo aus welchen Anlässen diesen oder jenen ehemaligen Kriegsgegner, eine ihm wohlgesonnene Famile in Frankreich oder die alten Kameraden wiedergetroffen hatte. Dies ist leider ebenso ein wenig einschläfernd wie die Erwähnungen wann er in diversen überregionalen Medien Thema war. Auch gilt es durchaus als nicht wirklich sicher, dass er tatsächlich soviele amerikanische Soldaten tötete, wie im Buch vermutet. Nichts desto trotz ein in Teilen spannender Erlebnisbericht.(...Mit gutem Kartenmaterial)
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Die Invasion aus Landsersicht
Hein Severloh wird man aus diversen Büchern und Fernsehberichten kennen, hier hat er seine Erlebnisse in Buchform recht ausführlich dargestellt. dabei beschränkt er sich nciht nur auf den D-day an sich, sondern auch auf die Zeit vorher. Leider muss man sagen, dass das Buch einen anderen Lektor gebraucht hätte, teilweise ist es laienhaft geschrieben, auch bekommt man bei näherer Prüfung einiger seiner Angaben den eindruck, dass er einiges übertrieben hat. Macht nichts, für den Leder ohne größere Vorkenntnisse ist es ein eindringliches Buch und wird für Betroffenheit sorgen.
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