Infolge Traumatisierung habe ich mir instinktiv seit Jahren unabhängig von jeder therapeutischen Empfehlung zu eigen gemacht, den in mir als Klammer sitzenden körperlichen Schmerz in regelmäßigen Abständen wie ein Frühlingsgewitter "herauszuweinen".
Das löst oft beinahe vollständig psychosomatische Beschwerden, löst Spannungen und bringt den Hormonhaushalt in Schwung. Weinen setzt Endorphine frei - in Italien sagt man nicht ohne Grund "Weinen macht schön". Und alles ohne den Einsatz von Migräne-, Magen-Medikamenten, Psychopharmaka, u.ä..
Und es hilft mir - ohne exzessive Erinnerungsarbeit leisten zu müssen (die aus meiner Sicht auch nicht unbedingt nötig ist) - ein qualitativ hochwertiges Leben zu führen. Sehr hilfreich dabei auch die Hypnotherapie nach Milton-Erickson, keine defizitorientierte, sondern (endlich einmal !) eine ressourcenorientierte Therapieform, die auch der körperlichen Seite gerecht wird.
Zum einen hilft mir dieses Buch, endlich mit meinen zahlreichen, körperlichen Symptomen Frieden zu schließen. Ich verstehe endlich wirklich, woher diese kommen und dass diese Symptome Indizien dafür sind, dass mein Körper mich einst vor Schlimmerem bewahrt hat. Das Buch ermutigt mich enorm, meine eigene Trauma-Heilung zu bewältigen und ich beobachte von Tag zu Tag erstaunliche Veränderungen. Um das Ganze in Worte zu fassen:' Phoenix aus der Asche' ?Häutung' und ?Wiedergeburt'.
Darüber hinaus berührt das Buch für mich Themen, die stark mit religiösen und politischen Aspekten zu tun haben, ohne dass dies im Buch so benannt würde. Für mich hat das Buch daher sogar den Stellenwert einer Bibel (ich bin seit 20 Jahren konfessionslos), da es für mich der Schlüssel für Völkerverständigung und Weltfrieden bedeutet.