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  Agatha Christies Tod auf dem Nil | Sir Peter Ustinov, David Niven
 
 
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Agatha Christies Tod auf dem Nil
Sir Peter Ustinov, David Niven

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Im alten Ägypten trat der Nil alljährlich über die Ufer, überschwemmte das Tal und machte es zu fruchtbarem Land, auf dem die ägyptische Kultur gedeihen konnte. Wenn die dekadente Gesellschaft des Luxusdampfers aus Tod auf dem Nil an Land geht, um sich die Ruinen der Pharaonentempel und die Pyramiden anzusehen, verbreitet sie nichts als Parfümgeruch, Neid und natürlich Mord. Eine Situation also, wie sie die britische Krimiautorin Agatha Christie liebte: Eine schillernde Gruppe versnobter Reicher schippert wie ein luxuriöses Raumschiff aus einer anderen Welt an den historischen Stätten des Niltals vorbei. Im Mittelpunkt dieser dekadenten Gesellschaft steht die junge, reiche Erbin Linnet Ridgeway, die hier ihre Flitterwochen mit dem attraktiven Anwalt Simon Doyle verbringen möchte. Nur hat sie den ihrer ehemaligen Vertrauten ausgespannt, die wild entschlossen ist, das frisch gebackene Paar bei seiner Hochzeitsreise zu stören. Sie folgt ihnen auf Schritt und Tritt. Bei einer nächtlichen Szene mit ihrem Ex-Liebhaber zieht sie eine Pistole und schießt ihm ins Bein. Während noch alle mit diesem Ereignis beschäftigt sind, liegt die reiche Erbin schon tot in ihrem Bett. Nun ist es Zeit für den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot (Peter Ustinov), seine "grauen Zellen" anzustrengen. Dabei steht ihm der Anwalt Colonel Race (David Niven) zur Seite. Die beiden stechen in ein Wespennest. Denn alle Passagiere haben ein handfestes Motiv für den Mord, und keiner will es gewesen sein...

Dieser Klassiker von 1977 ist eine der besten und aufwändigsten Agatha-Christie-Verfilmungen. Für die Kostüme gab es übrigens seinerzeit einen Oscar. Vor der herrlichen Kulisse des Nilufers agiert die Starbesetzung in Höchstform. Allen voran Peter Ustinov als gewiefter Detektiv. David Niven steht ihm dabei ebenbürtig zur Seite. Mia Farrow überzeugt als hysterische, dünnhäutige Liebhaberin. Und nebenbei gibt es noch ein Wiedersehen mit Bette Davis. Die Dialoge sind voller Witz und ironischer Anspielungen. Und die Sequenz im Tempel des Amun, wo die Kamera den Akteuren um die mächtigen Steinsäulen herum folgt und perfekt die historische Architektur in das Geschehen einbaut, darf man getrost zu den gelungensten und spannendsten Szenen der Filmgeschichte rechnen. Nicht nur für Krimi-Fans ein absolutes Muss. --Frank Kukat


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"Quelle tragédie!" - Leichter und spritziger Krimi der Extraklasse

Ich bin weder ein Christie- oder Poirot-Kenner, zudem kein Krimi-Spezialist, meiner Meinung nach handelt es sich bei "Tod auf dem Nil" jedoch um einen Film der Spitzenklasse! Kaum ein anderer Film hat es je gepackt, mich nachmittags - bei rufender Arbeit - vor dem Fernseher zu halten und zu fesseln und dabei keine Minute lang zu langweilen oder das schlechte Gewissen hervorzukitzeln. Im Gegenteil: ich habe selten solch einen spritzig-lockeren Film gesehen, der immer wieder Überraschungen bereit hält und dadurch so gar nicht vorhersehbar ist, wie dies leider bei Krimi-Verfilmungen des öfteren der Fall ist. "Tod auf dem Nil" versprüht eine ganz besondere Atmosphäre, eine Mischung aus Spannung und Amüsement.

Einen großen Beitrag zum Gelingen dieses Filmes haben sicherlich die wirklich treffend ausgewählten Schauspieler geleistet. Auch durch sie gelingt es bis zur letzten Minute, den wahren Mörder zu verheimlichen. Zum Inhalt des Filmes möchte ich nichts verraten; eine kurze Inhaltsangabe würde unter Umständen zu trocken und langweilig ausfallen - was der Film keineswegs ist!

Für die anderen Hercule Poirot-Fälle werde ich von nun an ein offenes Auge haben!


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Agatha Christie - Tod Auf Dem Nil

Wunderbarer,idyllischer Krimi
mit Sir Peter Ustinov in Höchstform!

Beim ersten gucken kam die wunderbare Atmosphäre mir vorerst gar nicht geheuer vor, doch Ustinov ist einfach ein Meister seiner Klasse und mit David Niven wirklich Unsschlagbar!
Fesselnd und absolut überzeugend!

Ein hervorragender Krimi in dem die Bedeutung von "Assoziation" fast neu definiert wird, wunderbar wie alle Möglichkeiten des Tatherganges im Kopf von Poirot rekonstruiert werden !

TIPP : Wer an diesem Film gefallen findet, sollte aufjeden Fall, wenn er es noch nich getan hat, MORD IM ORIENTEXPRESS gucken! Beide Filme ein Muss!


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Wenn Hercule Poirot schon mal Urlaub machen will....

Agatha Christie erfand den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot, Sir Peter Ustinov hauchte ihm Leben ein und John Guillermin setzte den Roman routiniert zu einer brillanten Hochglanzverfilmung um.
Die verwickelte Story wurde spannungsreich und mit dem für Agatha Christie typischen ironischen Unterton adaptiert.
Die oscarprämierten und herrlich dekadenten Kostüme, die gesamte Ausstattung und Kulisse (an Originalschauplätzen in Ägypten gedreht) sind vom Feinsten - ebenso wie die durchgängig prominente Besetzung.
Nicht allzu oft kommt es vor, dass sich Scharen von altgedienten Meistern des Schauspielfaches zusammentun und etwas künstlerisch Hochwertiges zustande bringen. Hervorragende Dialoge lassen die Riege überaus launiger Stars erstaunlich harmonisch wirken.
Bette Davis mit grimmigen Posen in blendender Form, wird von ihrer herrlich spröden und blasierten Gesellschafterin (Maggie Smith) begleitet, Mia Farrow nervt als sitzen gelassene Geliebte und David Niven ist wieder ganz der überlegene Gentleman.....
Auch nach mehrmaligen Anschauen verliert der Film nichts von seiner Faszination. Für mich bleibt ?Tod auf dem Nil? schlicht die beste Agatha Christie Verfilmung.


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Einfach genial...

Ich selbst war vergangenes Jahr in Ägypten und machte eine Nilkreuzfahrt. Nachdem wir das Originalschiff des Films unterwegs antrafen diskutierten wir über den Film. Ich selbst kannte ihn bis dahin nur vom Reden und wollte daher unbedingt reinschauen. Der Film ist eigentlich typisch Agatha Christie. Spannend und durchdacht, aber teilweise vorhersehbar. Abgesehen von der interessanten Story und der Starbesetzung vermittelt der Film einen fantastischen Eindruck von Ägypten. Viele Schauplätze habe ich persönlich gesehen und wurde durch den Film zurück in die Urlaubserinnerungen versetzt. Wer also Agatha Christie Romane bzw. Filme liebt und sich für Ägypten interessiert ist hier genau richtig.


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Im Land der Toten

Gibt es den perfekten Mord? Die Antwort hiesse ja, wäre da nicht Hercule Poirot. Er überführt die! Täter in diesem hochkonstruierten Kriminalfall. Dabei geht es weniger um Gewalt, obwohl am Ende fünf Personen tot sind. Vielmehr kommt der Belgier durch Indizien und intensives Nachdenken auf die richtige Spur. Ihm dabei zuzuschauen ist alles andere als langweilig, und der Film schafft es den Zuschauer zwei Stunden lang zu fesseln
Wunderbar sind die Schauspieler, allen voran natürlich Sir Peter Ustinov als pensionierter belgischer Kriminalkommissar in Shorts und Tropenhelm. Er spricht das Englische mit französischem Akzent und imitiert Wortfindungsschwierigkeiten in der vermeintlichen Fremdsprache. Toll auch Angela Lansbury als nymphomanische, ewig besoffene Schriftstellerin mit Schreibblockade. Noch ein Tick mehr und es wäre lächerlich, aber die Schauspieler bewegen sich so meisterhaft an einer unsichtbaren Grenze, dass man gebannt zuschaut.
Gut gefällt mir auch, wie das Traum- und Totenland Ägypten in die Handlung eingebaut wird. Gleich am Anfang sieht man Poirots Gesicht in der Totale, dann den Kopf der Sphynx. Beide geben ihr Geheimnis nicht preis, beide sind alt und erfahren.
Als die frischvermählten Hochzeitsreisenden das erste Mal von der eifersüchtigen Verfolgerin und Nebenbuhlerin (Mia Farrow) gestellt werden, befinden sie sich auf der Spitze der Chephren Pyramide. Eine Pyramide ist natürlich nichts anderes als ein Grab und das ist in diesem Kontext ein bedeutungsschwangeres Symbol. Tatsächlich werden alle drei am Ende des Films tot sein.
Der erste Mordanschlag ereignet sich im Karnaktempel. Plötzlich herrscht gespenstische Stille, die Kamera fährt um die dicken Säulen des "Steinernen Waldes" und man weiss genau dass gleich etwas geschieht. Dann fällt ein riesiger Felsen mit Getöse zu Boden. Ein wunderbarer Einfall, meisterhaft umgesetzt.
Wer also auf unterhaltsame Weise den Nil runterschippern will, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen.


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reviews: page 1, 2, 3, 4



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