Eine Variante durchlebt sie mit ihrem sie betrügenden Freund (John Lynch), die andere mit einem netten Typen (John Hannah aus Vier Hochzeiten und ein Todesfall), der die bessere Lösung darstellt. Das ist allerdings auch der Haken des Films: Die beiden Szenarios sind vom romantischen Gesichtspunkt her so unausgewogen (ein Typ ist ein völliger Saukerl, der andere charmant und aufrichtig), dass Helen unversehens ziemlich blöd und grundlos verwirrt wirkt.
Trotzdem ist es ein erfreuliches Experiment, und Howitts Dialoge sind geistreich genug, damit das Ganze unterhaltsam bleibt. Außerdem ist der Film natürlich ein Bonbon für Paltrow-Fans; die grazile Schauspielerin meistert im Original nicht nur den britischen Akzent, ohne sich zu blamieren, sondern darf auch zwei subtile Variationen desselben Charakters darstellen und in dieser Rolle, die ihrer eigenen glamourösen Persönlichkeit nicht unähnlich ist, unterschiedliche Kleidung und Frisuren zur Schau stellen. --Jeff Shannon
Ich habe den Film bereits mehrmals gesehen und freue mich immer mehr, an vielen kleinen Elementen des Films, der nicht immer ganz unkompliziert ist, da zwei Geschichten gleichzeitig erzählt werden und dieses Geschichten zum Teil nahtlos ineinander übergehen. Nicht zu vergleichen ist die Erzählweise allerdings mit "Lola rennt".Viele Szenen des Films sind einzigartig: Beispielsweise die Gespräche von Helens Freund Gerry in der Bar mit dessen "bestem" Freund, der bei jeder neuen Schicksalsnachricht von Gerry einen Lachanfall bekommt. Oder aber auch, als Gerry in der Szene mit Hellen in der Küche den Rolladen öffnet (erzähle hier aber nicht warum ...).Zum Charme des Films trägt wesentlich auch der schottische Dialekt von James, Helens "neuem" Freund bei. Deshalb sollte man sich diesen Film nur im englischen Original gönnen.Allen in allem ein netter Film, der leider in Deutschland etwas unterging.