Erzählt wird die Karriere jedes einzelnen aus seiner jeweiligen Perspektive, wobei Ali eine Sonderstellung einnimmt, da er wie kein anderer das Boxen über knapp zwei Jahrzehnte dominierte. Die einzelnen Kämpfe werden von den Beteiligten aus der Rückschau kommentiert, wobei die (jeweils) übrigen drei sich ebenfalls ins Gespräch einschalten. Der Film räumt mit einigen Vorurteilen auf (etwa, daß Frazier Foreman 1973 unterschätzt habe oder Norton Ali nicht ausstehen könne usw.), präsentiert die Hauptkämpfe jener Zeit in längeren Ausschnitten und trägt zum besseren Verständnis der einzelnen Persönlichkeiten bei. Man sollte allerdings die Einzelkämpfe bereits gesehen haben, um den Film besser genießen zu können.
In den Kampfausschnitten streckenweise mit schnulziger Popmusik unterlegt, lebt der Film vom Humor der Beteiligten - allen voran Ali - und der Wandlung der Boxer zu reifen, zum Teil bereits älteren Herren, die das Ganze in aller Gelassenheit noch einmal an sich vorüberziehen lassen.
Foreman sticht ein wenig durch die Tatsache heraus, daß er von allen der geistig wacheste scheint und sich am gewandtesten ausdrückt; Frazier gewinnt durch seine Emotionalität und Liebenswürdigkeit; Norton durch sein ausgewogenes Urteil; Ali durch seinen Witz - lediglich Holmes verspielt Sympathien durch prätentiöse, überzogene Behauptungen.
Gedreht als ein Film für Eingeweihte, kann man ihn dennoch als guten Einstieg zu den vielleicht aufregendsten Jahren der Boxgeschichte empfehlen.