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  Der Rosen-Krieg | Kathleen Turner, Michael Douglas
 
 
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Der Rosen-Krieg
Kathleen Turner, Michael Douglas

AVU, 1991

Kundenbewertung:(12 Bewertungen)
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Michael Douglas, Kathleen Turner und Danny DeVito sind in dieser beunruhigenden Komödie über Ehetrauma und Rache zum dritten Mal vereint. Dieser Film hätte im Vergleich mit ihren fröhlicheren Auftritten in Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten und Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil kaum gegensetzlicher sein können. Douglas und Turner liefern hier die bis dato beste Darbietung ihrer Karriere. Sie spielen das materialistische, konsumgetriebene Ehepaar Oliver und Barbara Rose, deren nach außen hin perfekte Ehe vor lauter Verbitterung nicht mehr zu retten ist.

Ihr einziger Berührungspunkt -- außer ihren zwei studierenden Kindern -- ist ihr sorgfältigst gepflegtes Traumhaus, welches er gekauft und sie bis ins kleinste Detail perfekt eingerichtet hat. Als Barbara in den Genuss von finanzieller Unabhängigkeit kommt, bittet sie Oliver um die Scheidung; alles was sie will ist das Haus samt allem, was drin ist (ausgenommen seine Klamotten und sein Rasierzeug). Er lacht ihr ins Gesicht, worauf sie mit einem Faustschlag in seins antwortet. Von da an wird alles nur noch schlimmer, und die eingereichte Scheidung (mit DeVito als Olivers Anwalt) öffnet die Schleusen für Beleidigungen, Drohungen, ruinierte Abendgesellschaften und die Misshandlung der geliebten Haustiere des anderen. Und während der ganzen Prozedur beginnen die Roses ihr geliebtes Heim samt Inhalt zu zerstören, nur um sich gegenseitig eins auszuwischen.

Danny DeVito, der hier auch Regie führte, nahm Michael Leesons zutiefst schwarzes Drehbuch und gab ihm einen überstilisierten Dreh, komplett mit schrägen Aufnahmewinkeln und herrlich expressionistischer Kameraarbeit (von Stephen Burum), als sich die verfeindeten Eheleute in ihrem Haus verbarrikadieren und sich weigern, dem jeweils anderen auch nur einen Zentimeter zu überlassen. Für einen Mainstream-Studiofilm ist Der Rosen-Krieg ganz schön erschütternd mit seinen hasserfüllten Protagonisten, eskalierender Bitterkeit und seinem beunruhigenden Finale. Dennoch -- er ist ein giftig-komischer Tribut an die Ehe als solche und den Materialismus der 80er-Jahre, gemildert nur durch seinen Rahmen als Geschichte mit Moral. Für ein Kino-Rendezvous nicht zu empfehlen. --Mark Englehart


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Bitter böse, aber trotzdem tiefsinnig

Ich gebe "Der Rosen-Krieg" 4 von 5 Sternen. Der Film ist spitzenmäßig von Danny de Vito fotografiert. Besonders auffällig ist die Liebe de Vitos für Spiegel und Fenster mit Spiegeleffekt. Diese setzt er gekonnt ein um neue Perspektiven zu erschaffen. Die Story ist anfangs einem Märchen ähnlich und artet bis zum Showdown auf dem Kronleuchter immer mehr aus. Dennoch gibt De Vito dem Zuschauer am Ende einen tiefsinnigen Gedankenanstoß mit, der durch die vorher gezeigten Bilder wesentlich intensiver wird und vielleicht sogar die ein oder andere Ehe rettet, als sie zu verhindern.

Fazit: Ein sehenswerter Film, dessen Botschaft schnell falsch verstanden werden kann.


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Bis das der Tod uns scheidet

Ich habe mir den Film seiner Zeit im Kino angesehen und mich kurz danach von meiner damaligen Freundin getrennt, also ist Vorsicht geboten !
Nein mal Spass beiseite, der Film ist einfach nur wunderbar und für einen unterhaltsamen und auch lustigen Abend bestens geeignet.

Danny De Vito der hier sowohl Regie führte wie auch eine der Hauptrollen übernahm gelang mit seinem zweiten Regieprojekt ein Volltreffer des schwarzen Humors.
Oliver und Barbara Rose sind ein Bilderbuchehepaar mit zwei Kindern, gutem Einkommen und einem wunderbaren Haus, was will man noch mehr. Als Barbara eines Tages finanziell unabhängig wird bittet Sie Ihren Mann plötzlich um die Scheidung und alles was Sie will ist das Haus, welches Sie mit so viel Liebe und Mühe bis ins kleinste Detail perfekt eingerichtet hat. Da hat Sie die Rechnung allerdings ohne Oliver gemacht, den der würde Ihr das Haus nur über seine Leiche geben. Es kommt zu einem äußerst kuriosen Scheidungskrieg an dessen Ende es keinen Gewinner gibt.

Michael Douglas und Kathleen Turner stehen nach den Filmen "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" und "Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil" zum dritten mal gemeinsam vor der Kamera und liefern dabei eine Meisterleistung ab. Der Film beinhaltet soviele unvergessene Szenen und schwarzen Humor der besten Sorte. Ich könnte mich wegschmeissen vor lachen wenn Oliver vor dem geöffneten Herd steht und auf den Fisch pinkelt oder wenn er mit seinem Auto die Katze in er Einfahrt niederstreckt. Genial auch die Dialoge des Films, wie z.B auf die Frage ob er die Auteilung in zwei farbige Zonen für richtig hält antwortet Oliver seinem Anwalt: "Ich habe mehr Quadratmeter". Der Film ist ein absoluter Volltreffer und wird auch nach mehrmaligen sehen nicht langweilig, ganz im Gegenteil er macht mir jedesmal mehr Spass. Als eines der Kinder von Oliver und Barbara ist übrigens Sean Astin zu sehen der vielen als Hobbit Sam in Peter Jackson "Herr der Ringe" bekannt sein dürfte. Die Haushälterin von Familie Rose wird von der deutschen Schauspielerin Marianne Sägebrecht gespielt.
Die Ausstattung des Films ist herrlich altmodisch und trägt Ihren Teil zum Erfolg des Films bei. Ich kann diese herrlich schwarze Komödie nur wärmstens empfehlen !



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Besser nie heiraten!

Man hat als Zuschauer gut lachen, wenn man selber in keiner Ehekrise steckt, z.B. weil man unverheiratet ist. Diese sarkastische Komödie wird alle überzeugten Singles in ihrer Ansicht bestärken, dass es besser ist, nicht zu heiraten. Da fliegen ja irgendwann doch die Teller. Am Anfang ist es immer schön, aber später will die Frau dem Mann "am liebsten ins Gesicht schlagen" wenn sie ihn nur ansieht (Filmzitat).
Ich empfehle diese DVD allen eingefleischten Singles, allen glücklich Geschiedenen, allen Fans von Michael Douglas und Kathleen Turner, jedem der Sean "Sam" Astin ("Herr der Ringe") mal in jüngeren Jahren sehen mag, und allen Liebhabern bissiger Kinokomödien. Mit anderen Worten: ich empfehle sie eigentlich jedem.


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Von Multiorgasmen, Kronleuchtern und Fischrezepten - Der Rosenkrieg

"Mit mir hattest du deinen ersten Multi-Orgasmus!" Die Ehe der Roses ist am Ende, es folgt die Scheidung. Da aber keiner von beiden auf das gemeinsame Traumhaus verzichten will, bricht ein Scheidungskrieg aus, den die Filmgeschichte bis dato nicht erlebt hat, inklusive angepinkelter Feinschmecker-Menüs, überfahrener Katzen, einer schwer erschütterten Marianne Sägebrecht und einer Menge zerschlagener Kitschfiguren aus Porzellan.
DER ROSENKRIEG aus dem Jahr 1989 kann mittlerweile als moderner Klassiker der schwarzen Komödie bezeichnet werden, er war im Erscheinungsjahr ein Riesenhit und erfreut sich heute noch großer Beliebtheit. Das liegt zum einen am erprobten Star-Trio Douglas/Turner/DeVito, das glänzend harmoniert (man merkt, wie gut sich die Beteiligten verstehen und eingespielt sind), zum anderen an Buch und Regie, die auf jeden Versuch, das makabere Geschehen zu glätten oder weichzuspülen, verzichten. Regisseur Danny DeVito fährt hier volles Risiko, das Publikum komplett vor den Kopf zu stoßen und gewinnt auf ganzer Linie. DER ROSENKRIEG ist dabei nicht nur brüllend komisch, sondern bietet auch äußerst differenzierte Blicke auf Beziehungen. So schildert er, wie der Alltag eine Partnerschaft anfressen kann, wie liebenswerte Eigenschaften des anderen plötzlich als störend empfunden werden, und wie die persönliche Evolution unabhängig vom Partner zu Entfremdung und Ablehnung führt. In diesem Fall ist es Kathleen Turner (schön, stark und selbstbewusst), die mit der Hausfrau- und Mutterrolle nicht mehr zufrieden ist und sich selbstständig macht, was dem erfolgreichen Opportunisten-Gatten Douglas (herrlich als schmieriger Spießer) überhaupt nicht gefällt. So ist DER ROSENKRIEG auch ein Krieg der Geschlechter und der Emanzipation. Deswegen dürfen Turners Streiche auch deutlich lebensgefährlicher ausfallen (u.a. sperrt sie Douglas in der Sauna ein, überfährt ihn mit einem Landrover und beißt in seine Weichteile), während Douglas sich mit kindischen Rache-Aktionen begnügt (wie dem Absägen all ihrer Schuh-Absätze und peinlicher Bloßstellung seiner Gattin). Ich habe schon erlebt, wie zerbröselnde Beziehungen nach Ansehen des Rosenkriegs vollends in die Brüche gingen, weil er auf mehreren Ebenen so gut als Spiegelbild des Zuschauers funktioniert. Regisseur Danny DeVito liefert dazu sehr originelle Bilder, einfallsreiche Kamerapositionen und Verfremdungen, die dem Geschehen einen surrealen Charakter verleihen. Trotz aller Vielschichtigkeit aber ist DER ROSENKRIEG in erster Linie ein Riesenspaß, der bislang thematisch nicht erreicht wurde. Versuche, die Geschichte erneut für ein jüngeres Publikum zu erzählen wie "Trennung mit Hindernissen" scheitern gerade daran, dass sie viel zu harmlos sind und eben kein Riskio eingehen. Wenn schon, denn schon, heißt die Devise von Danny DeVito, und der Erfolg gibt ihm recht. Oder, um es mit Kathleen Turner zu sagen: "Wuff!"

Die DVD bietet neben dem Film nur den Trailer, in dem es interessanterweise sehr viele kurze Einstellungen und Einfälle zu sehen gibt, die es nicht in den fertigen Film geschafft haben.


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Die Mutter aller Beziehungskrisenfilme - schwarzer Humor vom Feinsten, mit blendend aufgelegtem Ensemble und irrwitziger Regie

Kannte man Beziehungs- und Familiendramen bis dahin nur aus Streifen wie KRAMER GEGEN KRAMER oder EINE GANZ NORMALE FAMILIE, verpasste Komödiant Danny DeVito mit seiner zweiten Regiearbeit (nach SCHMEISS DIE MAMA AUS DEM ZUG) dem eher betulich daherkommenden Genre eine grandiose Frischzellenkur.

Niemals zuvor wurden die kleinen Nickeligkeiten und gegenseitig schonungslos aufgedeckten Mängel eines über die Jahre leidenschaftslos gewordenen Ehepaars detail- und kenntnisreicher auf die Spitze getrieben. Auch Michael Douglas und Kathleen Turner hat man seither nicht mehr derart spielfreudig ihr komödiantisches Talent entfalten sehen, unterstützt von DeVitos einfallsreicher Regie, die beiden Darstellern mit Mut zur Hässlichkeit mitunter extreme Close-ups zumutete. Der Regisseur selbst ließ es sich nicht nehmen, seinen Akteuren in der kleinen aber feinen Rolle des befreundeten Scheidungsanwaltes zur Seite zu stehen und der zunehmenden Fassungslosigkeit angesichts der sich in ihren Eskapaden stets übertreffenden Roses glaubhaft Ausdruck zu verleihen. Unvergessen sein Gesichtsausdruck bei Präsentation der roten und blauen Zonen im gemeinsam und doch getrennt voneinander bewohnten Domizil und der von Douglas diebisch geäußerten Freude: Ich habe mehr Quadratmeter..."

Man kann trefflich darüber streiten, ob das bekanntlich letale Ende nach den vorangegangenen, überwiegend höchst vergnüglich anzusehenden Szenen wie der unkonventionellen Geschmacksverfeinerung eines Fischgerichtes, der Verwandlung eines Oldtimers in ein Skateboard oder dem unerwarteten Ende des Liebesspiels auf dem Dachboden nur konsequent oder eine Spur zuviel der Übertreibung ist - dem Unterhaltungswert einer der besten Komödien der späten 80er tut dies keinen Abbruch. Und insgeheim kann sich auch jeder mit Eheabsichten tragende Zuschauer die ein oder andere Anregung mitnehmen, um einer ähnlich dramatischen Entwicklung wie im Fall der Roses vorzubeugen...


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reviews: page 1, 2, 3



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