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  Dead Man (OmU) | Johnny Depp, Gary Farmer
 
 
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dead man (omu)

Dead Man (OmU)
Johnny Depp, Gary Farmer

Arthaus/Kinowelt Home Entertainment, 1997

Kundenbewertung:(57 Bewertungen)
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Voller Tatendrang und Zukunftspläne startet der junge Amerikaner William Blake in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gen Westen -- begleitet von den elektronischen, unendlichen Gitarrenklängen Neil Youngs. In einer Eisenfabrik am Ende der Bahnschienen will William (Johnny Depp als sympathische Marionette der Umstände) als Buchhalter arbeiten. Doch dazu kommt es nie. Denn schon am ersten Abend in seiner neuen Heimatstadt erschießt er ungewollt zu seiner eigenen Überraschung einen eifersüchtigen Westernhelden. Plötzlich zum Outlaw geworden, muss William Blake fliehen. Selbst durch eine Kugel des Kontrahenten verletzt, beginnt für William eine Reise in seine wahre Zukunft -- in eine Welt auf der anderen Seite des Lebens als Dead Man. Sein Gefährte und Wegbereiter dorthin wird der Halbblut-Indianer Nobody -- den Jim Jarmusch in Ghost Dog - Der Weg des Samurai wieder auferstehen lässt --, der William Blake glücklicherweise für den gleichnamigen englischen Dichter hält, dessen Gedichte das Halbblut verehrt.

Obwohl Dead Man in der Gestalt eines Western erscheint, ist dieses Jim-Jarmusch-Werk eher ein spirituelles Roadmovie, denn die Reise ins Nichts und in die Ewigkeit spielt sich hauptsächlich im Innern der Protagonisten ab. Die erfrischenden Kurzauftritte unter anderem von Robert Mitchum und Iggy Pop verhindern allerdings ein Abdriften in allzu surreale Welten. Dank Neil Youngs eindringlicher musikalischer Untermalung der ruhigen Schwarzweißbilder -- zum Teil wurden Szenen auf die Musik geschnitten, zum Teil hat Neil Young zu Szenen live improvisiert -- gelingt es fast immer, diesen spirituellen Weg mitzugehen -- den Weg, den Jim Jarmusch vier Jahre später mit Ghost Dog - Der Weg des Samurai weiter gehen wird. --Annette Link


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Beeindruckend

Den ganzen Fim hindurch lassen einen vor allem die optischen und akustischen Eindrücke nicht los. Neben der hervorragenden Hauptrolle (Depp) kommen zahlreiche irreale Charaktere zum ihrem Einsatz.
Ich denke, den Film müsste man (in Ruhe) gesehen haben.


Mehr als einmal...

konnte ich diesen Film bis jetzt nicht sehen&ich muss sagen,dass ich eine jener Personen bin,die Filme auch gern 2-3x guckt...Ich bin ein großer Johnny Depp Fan und sammle (versuche) alle seine Werke und somit habe ich mir auch diesen Film zugelegt...Wer den Film nur guckt weil Johnny Depp mit spielt,sollte die Finger davon lassen...Er spielt zwar die Hauptrolle,die auch wieder gut zu ihm passt und doch ist sie ganz anders als seine anderen abstrakten Rollen...
Es ist ein schwarz-weiß-Film,der wie ein Western-Film aufgebaut ist,aber ich finde nicht das er wirklich mit Western etwas zu tun hat...Es handelt davon das William Blake (Johnny Depp) eine neue Stelle im Westen annehemen will,doch durch verkettung meherer Umstände findet er sich im Wald wieder,mit einer Kugel in der Brust und einem Indianer namens "Nobody" der glaubt,er habe in William einen berühmten Schriffsteller gefunden...sie reisen zusammen und trennen sich und finden sich wieder...ich muss sagen,es war wirklich anstrengend für mich den Film zu gucken,da dies wirklich nicht mein Genre ist,doch al er zu ende war und ich den Film habe sakken lassen,muss ich doch gestehen,dass ich ihn sehr interessant fand!Es geht in Richtung Selbstfindung und die verkettung mehrere Umstände...doch wenn möglich,solltet ihr ihn euch erst ausleihen,da dieser Film wirklich nicht jeden anspricht.


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Nichts für Ungeduldige

Man muss sich schon Zeit nehmen, dem Stutzer in den Westen zu folgen, seine Verwunderung und auch Enttäuschungen nachzuempfinden und die oft beiläufig dargestellt Gewalt wirken lassen. Wer schnelle Action und den wachsenden Kick von Schnitt zu Schnitt mag, ist bei Dead Man fehl am Platz. Jim Jarmusch will die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Er fordert Geduld, und belohnt dafür mit einer schönen Geschichte. Es sind die kleinen Bilder am Rande, und auch die kleinen Dialoge, die mich immer und immer wieder zu dieser DVD greifen lassen. Etwa das Staunen des Indianers darüber, dass alle Menschen ihm durch die USA gefolgt sind - er kennt die Großstädte nicht und hält die stupid white people für zahlenmäßig begrenzt (woran seine Mit-Ureinwohner am Ende gescheitert sind). Die Aufmerksamkeit des Zuschauers wird geschärft von der Musik. Denn Neil Youngs Filmmusik ist mehr als die oft übliche Geräuschkulisse. Sie ist ein Kunstwerk in sich selbst und trägt und pointiert die Handlung dieses schwarzen Westerns an vielen Stellen. Ich bin erst über die Musik auf den Fim gestoßen, und ich bin daran hängen geblieben.


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Außergewöhnlicher Western

Dead Man ist vermutlich einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe. Mit sicherheit ist er der beste Western, der mit je untergekommen ist. So stelle ich mir den wilden Westen vor: Dreckig, verarmt und abgründig. Jim Jarmusch schafft es ein schon tausendfach abgedrehtes Genre völlig neu zu erfinden. Die Schauspieler liefern bis in die letzte Nebenrolle eine großartige Leistung ab. Die Geschichte ist surreal, tiefgründig, poetisch, schonungslos realistisch, über weite Strecken ziemlich komisch und zugleich sehr beklemmend. Die Dialoge sind voller Witz und Anspielungen (zumindest in englisch). Die musikalische Begleitung von Neil Young ist einzigartig. Die Kameraführung ist gewöhnungsbedürftig, passt aber ausgezeichnet zum auch sonst recht ungewöhnlichen Film.

Genug der Lobhudelei. Wer langsame nachdenkliche Filme nicht mag, wer Johnny Depp nicht gern sieht, wer explizite Gewalt oder die Darstellung von Rauschzuständen unpassend findet und wer Western nicht asstehen kann, lässt besser die Finger von diesem Film.


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so lala

na ja wenn nicht johnny depp dabei gewesen währe dann hätte ich ihn mir nicht angesehen !!
man kann ihn sich schon ansehen aber so hoch wie ihn alle loben finde ich etwas übertrieben


reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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