John Schlesinger führte Regie bei dieser erfrischenden Adaption des gleichnamigen Romans von Stella Gibbons aus dem Jahr 1932. Beckinsale ist wunderbar und der Rest der Besetzung (u.a. Rufus Sewell, Ian McKellen, Stephen Fry) gibt eine Menge literarischer Klischees zum Besten. --Tom Keogh
Was mich störte, war neben der fehlenden Sprachoption Englisch (wäre gerade hier sehr reizvoll gewesen wegen der ländlichen Akzente!) der zwangsläufige Eindruck, daß der Film stark und nicht wirklich geschickt zusammengekürzt wurde: einige Übergänge muß man sich selbst im Nachhinein zusammenreimen, und während einige Szenen durchaus elegant und poetisch sind, sind dafür manche Sprünge etwas unlogisch und wirken ungeschickt. Im Schneideraum scheint ein großes Schild mit "NICHT ÜBER 100MIN!!!" gehangen zu haben, was der Sache nicht guttut. Das ist schade, denn der Film hätte das dramaturgisch durchaus getragen; so verharrt vieles in der Andeutung - auf eine Weise, die nicht immer beabsichtigt wirkt.
Alles in allem jedoch: ein freundlicher Film für einen verregneten Herbstnachmittag, wenn man Klamauk nicht mag, sich aber auch einfach mal amüsieren möchte. Nett eben.