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  Der Herr der Ringe (Zeichentrick) [VHS]
 
 
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Der Herr der Ringe (Zeichentrick) [VHS]

Warner Home Video, 2001

Kundenbewertung:(109 Bewertungen)
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J.R.R. Tolkiens Roman Der Herr der Ringe, mit dem er das Fantasy-Genre fast im Alleingang begründete, gilt vielen als das Buch des 20. Jahrhunderts. Mit weltweit über 50 Millionen Lesern war die Verfilmung nur eine Frage der Zeit. Die Rede ist hier allerdings nicht von Peter Jackson Epos, sondern vom ersten, eher misslungenen Versuch von Ralph Bakshi (Fritz the Cat, Cool World) und Produzent Saul Zaentz (Der englische Patient), der als Rechte-Inhaber auch an der Jackson-Verfilmung beteiligt ist. Als Zeichentrick mit Rotoskopie-Effekten inszeniert, findet man sich bei Bakshi in einer Welt wieder, die mehr mit Robert E. Howards Conan gemein hat als mit Tolkiens Mittelerde: Boromir sieht aus wie ein Wikinger, bei Aragorn hat es der Zeichner mit dem wettergegerbten Äußeren etwas zu gut gemeint und die Elben entsprechen auch nicht unbedingt Tolkiens Charakterisierung. Einzig die Hobbits und Gollum entwickeln ein gewisses Eigenleben. Am Drehbuch hat übrigens der amerikanische Autor Peter S. Beagle (Das letzte Einhorn mitgearbeitet. Info am Rande: In der Originalfassung spricht Anthony Daniels (C-3PO) den Elben Legolas.

Der Film setzt mit Bilbos 111. Geburtstag ein, auf dem er seinen Abschied nimmt und Frodo den Ring überlässt. Als dieser von Gandalf erfährt, dass es sich bei Bilbos Ring um den einen, von Sauron einst geschmiedeten Ring handelt, um die Völker Mittelerdes zu unterwerfen, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Inhaltlich hält sich Bakshi mit der ein oder anderen Kürzung hier und da (zum Beispiel Tom Bombadil) im akzeptablen Maße an das Buch. Es ist die bildliche und sprachliche Umsetzung, die insbesondere bei den Hardcore-Tolkien-Fans für Ablehnung sorgt. Verwirrend für Nicht-Kenner des Buches: Der Film endet mit der Schlacht von Helms Klamm, also ungefähr nach der Hälfte der zweiten Bandes. Für das amerikanische Fernsehen entstand der Zeichentrickfilm The Return of the King, der inhaltlich an Bakshis Herrn der Ringe anschließt und die Geschichte zu Ende erzählt. Bakshi selbst hatte mit dieser Fortsetzung jedoch ebenso wenig zu tun wie mit der Verfilmung des Hobbit. Beide sind zeichentechnisch nur noch mittelmäßig zu nennen. Highlight der Fortsetzung: das Ork-Lied "Where There's A Whip, There's A Way". --Birgit Schwenger


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Herr Der Ringe Trickfilm

Ich hatte den Film gesehen 1978 als er rauskam und das Buch (die drei Bände) anschließend gelesen. Ich war von beidem begeistert. Die Umsetzung vom Buch zum Film ist immer unterschiedlich sofern Autor und Regisseur nicht dieselbe Person sind. Jedoch find ich beides gelungen. Beide haben ein "open end". Auch die nun vefilmte Trilogie "in echt" ist gelungen. Somit gibt es drei - meines Erachtens - gelungene Versionen vom "Herr der Ringe".


Kein Vergleich zu Peter Jackson

Diese Zeichentrickversion war der erste Versuch, Tolkiens "Lord of the Rings" zu verfilmen. Dabei kann man einige Figuren und Szenen als durchaus gelungen betrachten (etwa die Darstellung der schwarzen Reiter, die Flucht zur Furt mit surrealen Elementen, der Orkangriff in Moria, der Marsch der Orks nach Isengard mit Merry und Pippin im Schlepptau, die Schlacht von Helms Klamm, Gollum). In der Charakterzeichnung wirken insbesondere Frodo und Aragorn überzeugend. Zudem ist die Umsetzung zu einem großen Teil werkgetreu.
Leider ist die Liste mit den Kritikpunkten länger:
1. Charakterzeichnung: Boromir wirkt als rauflustiger Wikinger deplatziert - er ist immerhin der Sohn des Statthalters von Gondor und müsste dementsprechend mit mehr Würde ausgestattet sein. Sam wird im - nicht mehr verfilmten - letzten Teil des Romans zum eigentlichen Helden der Geschichte. Das traut man dem dämlichen Tollpatsch in diesem Film wirklich nicht zu. An Gimlis Existenz scheinen sich die Filmemacher nur selten zu erinnern.
2. Handlung: Während der Roman bis zur Trennung der Gefährten relativ treu umgesetzt wurde, verliert der Film danach wichtige Handlungsstränge aus dem Auge. Merrys und Pippins Schicksal bleibt unklar, nachdem sie durch Baumbart fortgetragen wurden. Zwar ist dies vom Roman her vorgegeben, doch gerade Zuschauer, die den Roman nicht kennen, finden keinen Anknüpfungspunkt mehr; Frodo und Sam treffen auf Gollum und werden von ihm nach Mordor geführt. Doch wichtige Stationen wie die Totensümpfe und das Schwarze Tor werden einfach unterschlagen, die letzte Szene mit den dreien endet im Ungewissen.
3. Die Kreaturen: Die Umsetzung der Orks, Ringgeister und Gollums ist gelungen. Umso ärgerlicher ist das Balrog: eine zu groß geratene Fledermaus, an der man beim besten Willen keine dämonische Macht erkennen kann. Baumbart wirkt wie eine Mohrrübe mit Ästen. Da ist man eigentlich froh, dass der zweite Teil niemals in die Kinos kam - damit bleibt uns eine ähnlich schlecht gestaltete Kankra erspart.
4. Die Darstellung der Elben: An keiner Stelle wirken die Elben wie unsterbliche, weise und höherwertige Lebewesen. Besonders die dauerfröhliche Galadriel und der Kinderchor von Lothlorien nerven.
5. Der Schluss: Nach der Schlacht von Helms Klamm bricht der Film einfach ab, der unkundige Zuschauer erfährt in ein paar kurzen Sätzen, dass das Böse für immer besiegt wird. Auch wenn der geplante und nie realisierte zweite Teil die offenen Fragen geklärt hätte - der Schluss bleibt unbefriedigend.
Fazit: Nicht nur aus den genannten Gründen hält der Film dem Geniestreich von Peter Jackson in keiner Minute stand; doch wegen der eingangs genannten Vorzüge ist der Film trotzdem eine nette Ergänzung.


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Fantasy,

... vorallem in dieser Weise zu verarbeiten ist wohl nicht Jedermanns Sache.
Fans von HDR sei aber dieser Film empfohlen. Ganz anders als die aktuellen Kinofilme.
Hab als kleiner Junge diesen Film gesehen - so vor ca. 20 Jahren oder so - und wollte ihn unbedingt wieder sehen.
Jetzt endlich hab ich ihn!!
Vielen Dank an Amazon für dieses Angebot!


reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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