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  Citizen Kane | Joseph Cotten, Agnes Moorehead
 
 
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Citizen Kane
Joseph Cotten, Agnes Moorehead

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Orson Welles Meisterwerk Citizen Kane gehört sicherlich zu den besten Filmen aller Zeiten. Welles produzierte ihn (und führte Regie) im Alter von 26 Jahren. Der Film rollt sich immer noch auf wie ein Traum und trägt den Zuschauer entlang der mysteriösen Ströme der Zeit und des Erinnerungsvermögens um am Ende eine reife (wenn auch zweideutige) Schlussfolgerung zu ziehen: Menschen sind die Summe ihrer Widersprüche, und es ist nicht einfach sie kennenzulernen.

Welles spielt den Zeitungsmagnaten Charles Foster Kane, der als Junge durch seine Mutter sehr reich geworden ist. Diese stellt ihn unter die Vormundschaft eines reichen Industriellen, der ihn mit in den Osten nimmt, um ihn dort zu erziehen. Ergebnis ist, dass für den Rest seines Lebens jeder Schritt, sei er gut gemeint, tyrannisch oder selbstzerstörerisch, in gewisser Weise eine Reaktion auf dieses Ereignis zu sein scheint, das ihn zutiefst verletzt hat.

Citizen Kane wurde von Welles und Herman J. Mankiewicz geschrieben, und von Kameramann Gregg Toland in Szene gesetzt. Der Film ist die Summe aller Ambitionen, die Welles als Künstler in Hollywood hatte. Er geht bis an die Grenzen des damals technisch Machbaren, um einen wirklich magischen Film zu kreieren. Citizen Kane ist ein visuelles und akustisches Erlebnis, das fast aus dem Unterbewussten des Betrachters zu wachsen scheint. Als Kane führt Welles sogar den Einfluss Bertold Brechts auf die Schauspielerkunst im Film ein. Der Film ist wahrhaftig eine einzigartige Arbeit und in vielen Dingen immer noch der modernste Film des vergangenen Jahrhunderts. --Tom Keogh


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Orson Welles' Meisterwerk

Ein kubistisches Portrait. Ein Puzzle, das nie ganz aufgeht. Ein Essay, der zugleich von Reichtum und der Begrenztheit des filmischen Erzählens handelt - das ist CITIZEN KANE, die raffiniert verschachtelte Lebensgeschichte des Zeitungstycoons Charles Foster Kane. Regiedebütant Orson Welles, damals gerade 26 und Theater-Tausendsassa und Radiorevolutionär in einer Person, zeichnet einen ebenso charismatischen wie enigmatischen Charakter, und auch wenn er nicht als Erster Rückblenden und Plansequenzen verwendet oder die Möglichkeiten der Tiefenschärfe auslotet, so wirkt der Film doch, als habe er diese Stilmittel fürs Kino erfunden. Mal dehnt Welles den Raum, mal rafft er die Zeit mal entfesselt er die Kamera und mal zaubert er mit Schatten und Licht: ein Monument der Filmgeschichte.


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Naja... "You're like Orson Welles";)

Dieses Werk ist laengst zum Selbstlaeufer und zum Mythos geworden, unantastbar und sakrosankt; deshalb landet es auch jedes Jahr bei Filmkritikern immer auf den vordersten Plaetzen in der Rangliste "Beste Filme aller Zeiten". Dieses Machwerk, dass Orson Welles, ein Mann aus dem Theater, damals gerade einmal 25 Jahre, im Jahre 1941 nach Christus drehte, beschaeftigt die Menschen seit jeher. Was macht den Film so besonders?

Zunaechst zu den Staerken den Films. Die Kamerafuehrung, Regie und die Kulissen sind genial, keine Frage, alles wirkt bis heute frisch und modern und sucht bis heute seinesgleichen. Der totale Fokus ist eine tolle Idee und sieht klasse aus. Desweiteren gibt er dem Zuschauer das Gefuehl unmittelbar die Handlung zu sehen, aehnlich wie im Theater. Die Lichteffekte in den teils obskur, grotesk, bedrohlich wirkenden Kulissen sind brillant, vor allem in der Bibliotheks-Szene.

Nun zu den leider fuer mich nicht uebersehbaren Schwachpunkten des Films. Die Story ist unschluessig und baut auf dem angeblich letzten Wort Kanes, "Rosebud" auf. Es entsteht waehrend des ganzen Verlaufs kein Punkt, der die Handlung des Films zusammenhaelt. Kane scheint auch kein wesentliches Ziel zu haben und wird aus Spass mit einem geerbten Vermoegen Zeitungsmogul, versucht zwischenzeitlich mal US-Praesident zu werden und tut mal dies, mal das. Ein "roter Faden" fehlt dem Film. Kane sehnt sich zeitlebens nach seiner Kindheit, was vielleicht als einziges Ziel von Kane durchgehen koennte, womit seine Vergnuegungssucht zu begruenden waere. Hinzukommt, dass der Film sich sehr in die Laenge zieht, obwohl die Story, wenn man sie denn so nennen kann, keinerlei Wendungen besitzt und grossteils aus Flashbacks erzaehlt wird.

Die Darsteller sind zwar nicht schlecht, aber doch bis auf Orson Welles selbst und die Rolle von Kanes bestem Freund allesamt austauschbar und nicht ueberragend, im Grossen und Ganzen durchschnittlich. Der Soundtrack passt gut zum Film, aber hinterlaesst keinen so bleibenden Eindruck wie Hermanns spaetere Werke.

Im letzten Schluss bleibt noch das Ende, welches, als es dann endlich kommt, nicht ganz befriedigend ist. Diesen Film halte ich fuer ueberbewertet. Es ist mit Sicherheit ein Klassiker, der grosse Auswirkung auf das moderene Kino hat, allerdings ist er in keinster Weise mit dem Werk von Kurosawa oder Hitchcock vergleichbar. Puristen duerfen sich daran erfreuen, der Unterhaltungswert ist aber selbst fuer Freunde von Filmen mit Tiefgang und "andersartigem Character" ziemlich niedrig.

Dieser Film haette von mir, wenn es ein gewoehnlicher Film waere, vier Sterne erhalten, jedoch weil er nunmal oft als "bester Film aller Zeiten" gehandelt wird, habe ich sehr hart gewertet. Mehr wie drei Sterne sind nicht drin. Punkt.

PS: Die DVD ist toll ausgestattet mit vielen interessanten Extras, die vor allem Fans von O. Welles erfreuen werden, wie z. B. original Radioaufnahmen von Welles' Hoerspiel ueber einen Angriff von Ausserirdischen.


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Citizen Kane - Ein unsterblicher Geniestreich

Orson Welles war ein Künstler, der es verstand, viel Wirbel zu erzeugen. Mit seinem Hörspiel "Krieg der Welten" beschwor er 1938 eine Massenpanik herauf, sein erster abendfüllender Kinofilm "Citizen Kane" ließ den Zeitungsmagnaten William Randolph Hearst, bekannt als Erfinder der Boulevardpresse, Sturm laufen, weil er in der Hauptfigur ein wenig schmeichelhaftes Portrait seiner selbst erkannte. Dem Film blieb, großenteils wegen Hearsts Kampagne, der Erfolg an der Kinokasse verwehrt, schaffte es überhaupt nur wegen der euphorischen Kritiken ins Kino und erwies sich als Flop, der dem Studio RKO einen Verlust von 150 000 Dollar einbrachte. Erst als "Citizen Kane" in den 50er Jahren erneut in die Kinos kam, stellte sich der berechtigte Erfolg ein und bis heute gilt der Film als ein maßgebliches Meisterwerk der Filmgeschichte, der in sämtlichen Ranglisten immer ganz weit oben zu finden ist.
Schon der Anfang ist ungewöhnlich, der Film beginnt mit dem Tod der Hauptfigur. In seinem riesigen Märchenschloß Xanadu stirbt der Zeitungsmagnat Charles Foster Kane (Orson Welles) als einsamer und verbitterter Mann, sein letztes Wort ist "Rosebud" (Rosenknospe).
In einem realistischen Wochenschaubericht wird das Leben und die Karriere des aus armen Verhältnissen stammenden Kane beleuchtet, der in 50 Jahren ein Imperium aus 37 Zeitungen, Immobilien, Firmen und Verlagen aufgebaut hat. Die öffentliche Meinung über ihn, der stets mit den Größen der Weltpolitik (um eine Verbindung zur Realität herzustellen, werden Aufnahmen von Kane mit Theodore Roosevelt bzw. Adolf Hitler gezeigt) verkehrte, ist stark gespalten, sein Ziehvater Walter Parks Thatcher sieht ihn als Kommunisten, die Führer der Gewerkschaften bezeichnen ihn als Faschisten. Er selbst sagt von sich: "Ich war, bin und werde immer nur eines sein: Amerikaner" (ursprünglich sollte der Film "American" heißen). Dem Bericht fehlt noch der geeignete "Aufhänger", also wird der Reporter Jerry Thompson (Alan Ladd) auf Recherche geschickt, um die Bedeutung von Kanes rätselhaftem letzten Wort herauszufinden. Nacheinander besucht Thompson Menschen, die Kanes Leben geprägt haben und beginnt mit dem Tagebuch seines Vormundes Thatcher.
Zwischen Kane und Thatcher besteht von Anfang an ein gespanntes, beinahe haßerfülltes Verhältnis. Als die arme Familie Kane durch Zufall reich wird (ein von einem Schuldner überlassener wertloser Bergstollen erweist sich als unerschöpfliche Goldmine) überläßt Mrs. Kane (Agnes Moorehead verströmt die mütterliche Liebe eines Eiszapfens) die Erziehung ihres Sohnes dem Bankier Thatcher. Der junge Charles weigert sich zunächst, seine Eltern zu verlassen, attakiert Thatcher sogar mit seinem Schlitten, fügt sich aber schließlich scheinbar in sein Schicksal, um sofort mit einer lebenslangen Rebellion gegen seinen Vormund zu beginnen (Thatchter: "Was willst du sein?", Kane: "Alles, was Sie hassen.") Als Kane mit 25 Jahren schließlich frei über sein Vermögen verfügen kann, zeigt er sich nicht im Geringsten interessiert an Goldminen, Ölquellen und Grundstücken, sondern beschließt, eine Zeitung herauszugeben.
Er übernimmt den maroden "New York Enquirer" (der Reporter führt das nächste Interview mit Kanes Geschäftsführer und Finanzberater Bernstein, der einzigen durchweg positiv gezeichneten Figur des Films) und krempelt nach dem Motto "Eine größere Schlagzeile macht auch die Nachricht größer" die seriöse Zeitung zu einem reißerischen Revolverblatt um, wodurch der "Enqiurer" zur auflagenstärksten Zeitung der Stadt wird. Kane beginnt, wahllos antike Statuen zu sammeln und heiratet Emily Monroe Norton, die Nichte des amerikanischen Präsidenten, den er in seinen Zeitungen immer wieder als Betrüger und Verbrecher bezeichnet (Emily: "Er ist nun einmal der Prädident, Charles, und nicht du.", Kane: "Das ist ein Fehler, der demnächst korrigiert werden muß").
Der Reporter besucht nun Kanes langjährigen Freund Jebediah Leland (Joseph Cotten), der in einem Altenheim lebt und von Kanes Familienleben und seinen politischen Ambitionen berichtet. Das Ehepaar lebt sich immer mehr auseinander (dargestellt wird dies in einer genialen Szene, in dem das Paar sich am Frühstückstisch unterhält. Durch verschiedene Kostüme und Make - Up werden in einer Szene Gespräche über mehrere Jahre hinweg gezeigt, auch der Frühstückstisch wird immer länger, wodurch das Paar weiter auseinanderrückt). Kane kandidiert für den Posten des Gouverneurs und überzieht seinen Konkurrenten Jim Gettys mit einer beispiellosen Schmutzkampagne. Dieser rächt sich, indem er eine Affäre Kanes mit der arbeits - und talentlosen Sängerin Susan Alexander (Susan: "Ich kenne kaum jemanden.", Kane: "Ich kenne zu viele Leute. Ich glaube, wir sind beide allein.") aufdeckt und damit Kanes politische Ambitionen und seine Ehe zerstört. Über diesen Mißerfolg zerstreiten sich Leland und Kane und reden jahrelang nicht miteinander.
Nachdem seine Frau und sein Sohn bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, heiratet Kane Susan Alexander (der Reporter führt das nächste Interview mit der verarmten und alkoholabhängigen Sängerin), die er zum Opernstar aufbauen will. Er läßt für seine Frau eigens ein Opernhaus in Chicago bauen, ihr erster Auftritt gerät jedoch zum Debakel, der Applaus ist spärlich, die Kritiken vernichtend. Es folgt ein letztes Zusammentreffen mit Leland, der Theaterkritiker bei Kanes Zeitung ist. Der ist über einem vernichtenden Verriß betrunken eingeschlafen, Kane schreibt ihn in Lelands Sinne zuende (Leland: "Er wollte mir beweisen, daß er unbestechlich ist.") und feuert ihn. Susan weigert sich, weiter aufzutreten, wird von Kane jedoch dazu gezwungen, bis sie einen erfolglosen Selbstmordversuch begeht. Kane beginnt mit dem Bau seines Märchenschlosses Xanadu, das er mit unzähligen Erinnerungsstücken aus seinem Leben und einer riesigen Menge antiker Statuen vollstellt. Susan fühlt sich in dem gigantischen Bau völlig isoliert, das Paar lebt sich immer mehr auseinander, nach einem schweren Streit verläßt Susan ihrem Mann. Der zerstört außer sich vor Wut ihr Zimmer, findet schließlich eine kleine Schneekugel, die ihn an den Tag erinnert, an dem er seine Eltern verlassen mußte.
Der letzte Interviewpartner ist Kanes Butler Raymond, der als einziger dabei war, als der Zeitungsmagnat starb. Auch dieser ist nicht in der Lage, das Rätsel um "Rosebud" zu lösen, vermutet allerdings, daß es sich um etwas handelte, was Kane verloren hatte oder nicht bekommen konnte, womit er der Wahrheit sehr nah kommt. Mit dem Resümé "Ich glaube nicht, daß ein Wort ein ganzes Leben erklären kann. "Rosebud" ist nur ein Stein aus einem Puzzlespiel, ein verlorener Stein." gibt der Reporter schließlich die Recherche auf. Xanadu wird ausgeräumt und in der letzten Einstellung erfährt schließlich der Zuschauer (und nur der) des Rätsels Lösung.
"Citizen Kane" ist von der ersten bis zur letzten Szene ein Meisterwerk, Orson Welles war, wie ein Großteil der weiteren Besetzung, völlig neu im Filmgenre und machte seine mangelnde Erfahrung durch Experimentierfreude wett. So entstanden Kameraeinstellungen, die Schule machen sollten, z. B. die Untersicht (dominante Figuren wie Kane oder Leland werden oft von einer auf dem Boden platzierten Kamera gefilmt, während schwächere Charaktere wie Susan Alexander häufig von oben aufgenommen wurden, was den Eindruck von Unterlegenheit bei der Figur erzeugt. Nur nach Susans Selbstmordversuch ist Kane selbst in einer solchen Einstellung zu sehen). Auf Großaufnahmen von Gesichtern wird größtenteils verzichtet, um die Distanz zu den Charakteren zu wahren. Welles arbeitete in diesem Film viel mit Spiegelungen und langen Einstellungen, die es ermöglichten, Szenen wie im Theater durchzuspielen und ohne Zwischenschnitt zu filmen.
Auch in der Maskentechnik setzte "Citizen Kane" Maßstäbe. So wurde der 24 - jährige Welles durch aufwändiges Make - Up in einen alten Mann verwandelt, auch andere Figuren wie Susan oder Leland "altern" hier sehr realistisch.
Die chronologische Anordnung der Szenen ist in diesem Film ungewöhnlich und machte Schule (ein gutes Beispiel ist Quentin Tarantino), Welles ließ diverse Aufnahmen (so einige "Paparazzi - Filme" während der Wochenschau - Reportage) mit der Handkamera drehen, um einen realistischen Effekt zu erzielen.
Die Schauspieler sind durch die Bank ausgezeichnet, allen voran zeigt Welles selbst eine großartige Leistung als Kane, nur Joseph Cotten als "alter" Leland bewegt sich noch ein bißchen zu jugendlich durch sein Altersheim.
Dem Film blieb zunächst der große Erfolg versagt, was zu einem Teil an der völlig neuartigen Machart von "Citizen Kane" lag, andererseits an der Medienkampagne, des exzentrischen Zeitungsmagnaten William Randolph Hearst, der für die Hauptfigur deutlich Pate stand (auch sein Reichtum stammt von einer Goldmine, er war der Erfinder des Boulevardjournalismus, seine politischen Ambitionen wurden durch eine Affäre mit einer Schauspielerin zerstört, er erbaute sich ein riesiges schloßartiges Anwesen, das unter dem Namen "Hearst - Castle" bekannt ist usw.).
Nach dem finanziellen Debakel, das der Film war, hatte Orson Welles nie wieder die künstlerische Freiheit, einen so experimentellen Film zu drehen. Somit bleibt "Citizen Kane" das einzige wirklich unter völliger künstlerischer Kontrolle entstandene Werk eines der größten Genies der Filmgeschichte.
Der einzige Kritikpunkt bei dieser DVD - Ausgabe: Leider gibt es so gut wie keine Extras.


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Erinnerung an ein anderes Amerika

Heute wäre ein solcher Film nicht machbar. Eine Ein-Mann-Schau eines frühvollendeten Genies. danach kam von Orson Welles nichts berauschendes mehr, nur guter Durchschnitt oder gar Murks. Das lag keineswegs nur an dem Verglühen des genialen Funkens sondern auch an einer Veränderung der amerikanischen Öffentlichkeit. Man denke nur an Mc Carthy an die Bushs oder an den Creationismus. Wer also sein negatives Bild vom jetzigen Amerika überdenken möchte, sollte diesen Film sehen. Ein Land das solche Geniestreiche hervor bringen kann, hat immer noch Hoffnung.


Rezension über die Endlichkeit menschlichen Lebens

Der Mensch muss sterben - dies wird uns gleich in der ersten Szene vor Augen geführt. Charles Foster Kane stirbt und flüstert "Rosebud" . Was hat er damit gemeint ? Sie, der Zuschauer, werden es ganz am Ende erfahren. Als Einziger. Und Sie werden vor Ehrfurcht erzittern.

Währte das Leben des Menschen ewig, hätte er Zeit, sich alle möglichen Filme anzusehen. Viele davon sind es ja auch wert, geguckt zu werden. Aber das Leben ist nun mal begrenzt. Deswegen ist es erforderlich zu selektieren: man kann sich nur noch die wichtigsten Filme aus dem mittlerweile überdimensionalen Angebot herauspicken. Für Mittelmäßiges ist die Zeit auf Erden zu kurz.

Das ist auch der Grund, warum Sie diesen Film gesehen haben müssen. Und jetzt bitte nicht länger meine Rezension lesen, sondern die DVD kaufen, bevor Ihnen die Zeit davonrennt!


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