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  Frantic | Harrison Ford, Betty Buckley
 
 
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Frantic
Harrison Ford, Betty Buckley

Warner Home Video - DVD, 1999

Kundenbewertung:(16 Bewertungen)
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Warner Home Frantic, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.11.00


Mit der coolen Musik von Grace Jones

Richard Walker und seine Gattin Sondra kommen nach Paris, und kurz darauf wird Sondra entführt. So beginnt der außerordentlich gute Thriller von Roman Polanski aus dem Jahre 1988. Richard, gespielt von Harrison Ford, lernt die mysteriöse Französin Michelle kennen und das Abenteuer mitten in Paris beginnt. Coole Szene-Bars, schräges Outfit, der ganze Moloch der Metropole Paris dienen als Hintergrund für diesen sehenswerten Film. Harrison Ford spielt den distinguierten und etwas steifen Mediziner Walker sehr gut. Er und die flippige Michelle sind ein herrlich grober Kontrast.

Etliche Szenen dieses Films haben sich unvergesslich in mein Hirn eingebrannt: wie Michelle in der Bar zum DJ geht, er das Lied "I've seen that face before" auflegt und sie daraufhin einen atemberaubenden, lasziven Tanz hinlegt ... oder wie sie mit Richard Walker in ihrem VW-Käfer durch Paris fährt und dabei "Pull up to the bumper, baby" hören. Richard fragt: "Kenn' ich nicht die Musik. Ist die neu?" und Michelle antwortet: "Nee, is'n Oldie, schon zwei Jahre alt."

Der Film ist nicht nur spannend, sondern achtet auch auf die Untertöne, die Feinheiten. Er spiegelt das Ende der 80-er Jahre in einer europäischen Großstadt hervorragend wieder. Es stimmt nicht ganz, dass Emmanuelle Seigner (Michelle) vollkommen von der Bildfläche verschwunden ist; sie hat z.B. in "Neun Pforten" mit Johnny Depp mitgespielt, sieht dort aber sehr verändert aus. Die anderen Filme, in denen sie mitgespielt hat, sind nicht so bekannt geworden.

Frantic ist ein guter Tipp für einen coolen Filmeabend. Für 80-er Fans ein absolutes Muss!


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Stress in Paris.

Ein amerikanischer Herzchirurg reist mit seiner Frau nach Paris um an einem Kongreß teilzunehmen. Im Hotel angekommen, nimmt der Mann eine Dusche und die Frau telefoniert. Als er ins Zimmer zurückkehrt ist seine Frau zunächst nicht da. Er schläft ein. Stunden später ist er immer noch allein im Zimmer. Er fragt an der Rezeption nach.

Seine Frau bleibt verschwunden. Er geht zur Polizei und zum Konsulat. Muss sich beleidigende Anspielungen gefallen lassen und versucht auf eigene Faust zu ermitteln. Es gibt einen fragwürdigen Mann, der die gewaltsame Entführung einer Frau gesehen haben soll. Eine weitere Spur ist der getauschte Koffer seiner Frau. Er bricht ihn gewaltsam auf und durchsucht ihn. Nichts bemerkenswertes, nur Streichhölzer mit einer Telefonnummer darauf. Als der Arzt den Mann findet, ist er bereits seit Tagen tot. Auf seinem Anrufbeantworter befindet sich der Arzt und eine weitere Frauenstimme.

Diese Frau war der Kurier des Toten und hat den Koffer verwechselt. Die vorübergehende Zweckgemeinschaft scheint nützlich. Schnell gelingt es Übergabeverhandlungen aufzunehmen. Doch diese scheitert. Eine weitere Partei scheint involviert zu sein. Bei der finalen Übergabe kommt es dann zum Showdown.

Das Spannungsniveau ist von Anfang an sehr hoch. Pittoreske Bilder wichtiger Szenen, markanter Details oder einfach nur die Ohnmacht eines Ausländers gegenüber der einheimischen Sprache vermitteln Authentizität und Mitgefühl. Ein gewaltiger Polansik-Film der manchmal an den Altmeister Hitchcock erinnert.



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Kurzinfo zum Film

Ein romantischer Urlaub in Paris, der sich in einen Alptraum verwandelt. Ein Mann auf der verzweifelten Suche nach seiner entführten Frau. Ein düster-bedrohliches Paris, in dem nur ein Mann Licht in die tödliche Affäre bringen kann.

Harrison Ford (Indiana Jones, Der Blade Runner) in einem beängstigend-spannenden Psyco-Thriller von Roman Polanski (Chinatown).


Wer steckt dahinter?

Frantic ist einer jener Thriller, die Hitchcock aufs höchste loben würde. Man kann schon fast sagen hier hat Polanski den "Master of Suspense" schamlos kopiert. Was nichts schlechtes bedeutet. Viel mehr hat Roman mit Frantic eine Ode an den Altmeister gesungen, die seines Gleichen sucht. Ein wirklich spannender Film, der dem Zuschauer keine ruhige Minute lässt aber trotz alledem nicht abgedroschen wirkt.

Fazit: Ein wahrlich falscher Hitchcock, den zu schauen sich wirklich lohnt.


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reviews: page 1, 2, 3, 4



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