Der Künstler César Manrique hat überall eindrucksvoll seine Spuren auf der Insel hinterlassen. Sein Anspruch an die Kunst war, eine Symbiose zwischen Natur und Kunst herzustellen. Ganz besonders ist ihm das mit seinem Wohnhaus gelungen, das er in einen erstarrten Lavastrom hinein baute. Aus den Blasen wurden Räume und teils überirdisch, teils unterirdisch können Besucher sich heute durch dieses Labyrinth schlängeln. Es ist wie alle Gebäude auf der Insel weiß angestrichen. Inmitten des schwarzen Lavagesteins und der an manchen Orten (z.B. dem "Tal der Tausend Palmen") üppigen Vegetation sehen die weißen Häuser sehr einladend aus. Ein Muss für alle Besucher der Insel ist auch der Besuch der Höhlen oder das Schnorcheln oder Tauchen. Tauchen ist auf Lanzarote ein ganz besonderes Erlebnis, und wer den Tauchschein noch nicht hat, kann das hier nachholen.
Fuerteventura, auch die "asketische Insel" oder "das andere Afrika" genannt, liegt südwestlich der schwarzen Perle Lanzarote. Surfen ist hier Sportart Nummer eins, und die hier herrschenden idealen Windbedingungen sorgen dafür, dass regelmäßig Meisterschaften veranstaltet und auch mal Rekorde gebrochen werden. Den selbst gemachten Ziegenkäse muss man versuchen, heißt Fuerteventura bei den Bewohnern der umliegenden Inseln doch "Ziegeninsel". (Bei 40.000 menschlichen Einwohnern gibt es 80.000 Ziegen.)
Haben Sie Gefallen an diesen beiden traumhaften Urlaubszielen gefunden? Dann sollten Sie Ihre Koffer packen und nichts wie hin! Denn Land und Leute wirklich kennen lernen, das geht doch nur vor Ort! Gute Reise! --Sandra Neumayer