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  Breakfast of Champions - Frühstück für Helden | Bruce Willis, Albert Finney
 
 
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Breakfast of Champions - Frühstück für Helden
Bruce Willis, Albert Finney

Ufa Video, 2000

Kundenbewertung:(5 Bewertungen)
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Alan Rudolphs Adaption von Kurt Vonneguts gleichnamigen Buch beschäftigt sich mit der Welt des Autohändlers Dwayne Hoover (Bruce Willis), seiner drogen- und fernsehsüchtigen Frau Celia (Barbara Hershey), seinem auf Frauenkleider scharfen Chef Harry (Nick Nolte), seiner Sekretärin und Geliebten Francine (Glenne Headly) und Vonneguts Alter Ego, dem Schundautor Kilgore Trout (Albert Finney). Dwayne verzweifelt über seinem eintönigen Leben und sucht nach einem Sinn, den er hofft, bei Trout zu finden. Dieser befindet sich zufällig in der Stadt, da er von einem Provinz-Kunstfestival eingeladen worden ist.

Dwaynes Situation verschärft sich, als die Umweltbehörde ein Grundstück wegen möglicher giftiger Ablagerung ins Visier nimmt, das ihm gehört. Während er den Sinn des Lebens sucht, verliert Celia mehr und mehr ihren Bezug zur Realität, Harry verfällt mehr und mehr der Paranoia, dass Dwayne von seiner Vorliebe für Frauenfummel wissen könnte, wohingegen Francine immer weniger mit Dwaynes im Laufe der Zeit auftretenden, eigenartigen charakterlichen Veränderungen klarkommt. Für Kilgore Trout hingegen stellt sein bevorstehender Auftritt auf dem Provinz-Festival den Höhepunkt einer stetig fortschreitenden Selbsterniedrigung dar.

Es ist schwierig zu verstehen, was dieser Film eigentlich möchte, denn seine exzentrischen Hauptfiguren bleiben dem Zuschauer fremd. In diesem Umfeld steht Glenne Headly als ein sympathisches Eiland in einem Ozean der Egozentrik und bietet den einzig wahren Bezugspunkt der Geschichte. Auch Albert Finney kreiert einige sehr schöne Momente in der Rolle des heruntergekommenen Autoren, z.B. wenn er seinen Lesern gegenübertritt, von denen ihn die einen verachten, während ihn die anderen kultisch verehren, obwohl er genau weiß, dass sie seine Werke gar nicht verstehen. Amüsant ist in diesem Zusammenhang ein Kurzauftritt von Kurt Vonnegut. --Bret Fetzer


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Das Frühstück bleibt manchem im Halse stecken

Ich weiß nicht warum, aber dieser Film erinnert mich immer an Fear and Loathing in Las Vegas. Warum? Die Handlung ist nicht zu vergleichen, ebenso wenig die ganze Thematik. Liegt es an Willis, durch den ich an Twelve Monkeys denke, oder die Regie, die mich ebenfalls an Terry Gilliam erinnert? Zumindest kann man sagen, dass dieser Film einen starken Eindruck hinterlässt. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Kurt Vonnegut jr., der viele Kultbücher, darunter das vielleicht bekannteste, Slaughterhouse V, geschrieben hat, verfügt der Film über eine gut überlegte Handlung. Ich selbst habe nur ein paar Blicke ins Buch geworfen, kenne es daher nicht, und natürlich sagen einige, das Buch sei besser - doch solange der Film genial ist, macht das doch nichts.
Im Film geht es um nicht mehr als einen Mann, Autohändler Dwayne Hoover (Bruce Willis), der nach seinem Selbst und einem Sinn in einer immer sinnloseren Welt sucht. Er verliert den Verstand - dabei ist er nur von verrückten, schrulligen Charakteren umgeben. Da wären seine fernseh- und tablettensüchtige Frau, sein Sohn, der sich albern kleidet und ein Star werden will, sein paranoider Top-Verkäufer (Nick Nolte), der gerade aus dem Knast entlassene Wayne Hoobler, der es als seine Bestimmung ansieht, für Hoover zu arbeiten.
Und da wäre noch der Schriftteller Kilgore Trout, Vonneguts Alter Ego, begnadeter, aber verkannter Schrifsteller, dessen Kurzgeschichten nur in Pornoheften veröffentlicht werden. Aber gerade von diesem Menschen glaubt Hoover, erlöst werden zu können, den Sinn zu erfahren.
Der Film ist wunderbar witzig, lebt von einer einfallsreichen Regie, lässt Symbolik hervorschauen und hat einfach herrliche Dialoge. Die Bildqualität ist leider nicht so, wie es einer DVD gebührt, ist aber nicht tragisch. Die Extras sind auch eher mittel, ein paar (zugegebener teilweise sehr interessante) Interviews sind das einzig erwähnenswerte. Wenigstens kommt Vonnegut zu Wort.
Der Film verdient natürlich 5 Sterne, aber für Mängel in Qualität und Extras reicht es nur für ****.


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einfach, genial

Ein Film, wie man ihn sich wünscht:
Freundlich und humorvoll und dennoch werden einige tiefgründige Aspekte angesprochen. Der Film läßt dem Zuschauer offen, was er sehen will. Besonders Kilgor Troubt ist ein Beispiel dafür. Man kann nur sagen, wer lachen will, der lacht und wer nachdenken will, der denkt nach. Dieser Film ist eben einfach (und) genial.


Bis man tot ist, heißt alles Leben....

*****
Na da wurde der der deutsche "Montags-Videotheken-Besucher" mal wieder schön hinter's Licht geführt.
[Und ich betone an dieser Stelle das Beispiel einer Videothek, da der Film in unseren (und definitiv auch in den amerikanischen) Kinos kaum beachtet wurde, ja eigentlich völlig unterging.]

Und nun hat sich der besagte "Montags-Videotheken-Besucher" also daran gemacht, sich und seinem Anhang mal wieder erfrischend leichte Kost für den Feuerabend zu bieten.
"Oho, ein 'Willis'-Film. Kenn ich gar nicht..."
Jaja, ein Willis-Film. Ein echter Willes-Film? Wohl kaum. Oder doch? Zumindest ist es keiner, wenn man versucht den guten Bruce immernoch in seine "Sitrb Langsam"-Rolle zu quetschen, denn aus dieser ist er eindeutig herausgewachsen.

"Breakfast of Champions" ist alles andere als Popcorn-Kino für den Mainstream. Vielmehr spiegelt er genau die Mitte des Mainstreams wider, die uns beim anschauen des Films so absurd und irrational erscheint, dass man meinen könnte, eine minderbeachtete Subkultur amerikanischer Gesellschaft beim selbstzerstörerischen Treiben zu beobachten.

Und auch wenn es sich bei "Breakfast of Champions" am Ende aller Dinge immernoch um eine Satire handelt, so ist deren beängstigende Realitätsnähe alles andere als lustig. Damit will ich selbstverständlich nicht sagen, dass es norm-geregelt zur Tagesordnung gehört, wenn eure Ehefrauen euch als einzige Kommunikationsbasis im permanenten Tabelttenrausch Werbesprüche an den Kopf werfen, eure Kinder Schlagersongs im hauseigenen Atombunker produzieren und man als Gebrauchtwarenhändler früher oder später dem Wahnsinn verfällt. Nein, norm-geregelt plagt man sich mit noch vielen weiteren Problemen herum, die der Film nicht anspricht.

Und in all der Hülle und Fülle 'seiner' sarkastischen Kritik an die kleinbürgerliche US-Gesellschaft, kann man das einerseits wohl kaum verlangen und fährt andererseits wohl auch besser damit, sich erst diesen Teil der Henkersmahlzeit auf der Zunge zergehen zu lassen, bevor man zum "Dinner for Champions" schreitet.

Prost, Mahlzeit!

Tabasco 2002


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