Im Mittelpunkt dieses Films steht der brilliante Jungmediziner Dr. Guy Luthan, den der plötzlich und völlig unerklärliche Tod eines seiner Patienten vor ein Rätsel stellt. Nicht nur, dass die Symptome des Patienten absolut unbekannt sind, nach dessen Tod verschwindet auch die Leiche aus dem Spital. Die Spur scheint zu dem brillianten und höchst anerkannten Neurologen Dr. Lawrence Myrick. Doch die Klärung dieses Geheimnisses soll Dr. Luthan nicht nur seine Existenz, sondern auch beinahe sein Leben kosten.
Was an diesem Film dermaßen faszinierend ist, ist die Frage, vor die er einen selbst stellt. Wie weit darf die Medizin eigentlich gehen? Als Dr. Myrick Guy am Ende des Films fragt, was er tun würde, wenn man Krebs heilen könnte, indem man nur ein einziges Menschenleben opfern müsste, weiß man selbst nicht so genau, was man an seiner Stelle darauf antworten würde.
Ein brillianter Gene Hackman, ein in einer ungewohnten Rolle mehr als nur überzeugender Hugh Grant und eine Story, die von der ersten bis zur letzten Sekunde nichts an Spannung verliert heben diesen Film deutlich aus dem üblichen Thriller Einerlei heraus. Vor allem die für einen Mainstreamthriller erfreulich differenzierte Darstellung, die keineswegs nur schwarz/weiß kennt, weiß zu begeistern und zum Nachdenken anzuregen!