Als erstes HSCSD-fähiges Handy macht das Nokia 6210 Datenübertragungen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 43,2 kbit/s möglich und ist damit fast so schnell wie ein aktuelles analoges Modem (56 kbit/s).
Die Kombination mit dem integrierten Softmodem kann ein Laptop buchstäblich in ein mobiles Büro verwandeln. Ob im Zug oder im Stau, Sie sind in der Lage mobil direkt im Internet zu surfen, sich Daten vom heimischen PC zu laden, Ihre Bankgeschäfte zu tätigen und Faxe zu versenden, um nur einige Beispiele zu nennen. Und das Ganze kann dank einer integrierten Infrarotschnittstelle im Nokia 6210 völlig schnurlos geschehen, wenn auch das Laptop über eine IrDA verfügt.
Der im Vergleich zum Vorgängermodell Nokia 6150 extrem erweiterte Speicher bietet neben einem Kalender mit 220 möglichen Einträgen/Erinnerungen auch eine Telefonbuchfunktion für 500 komplette Adressen mit jeweils drei Rufnummern sowie erstmalig ein SMS-Archiv für 150 Kurznachrichten. Weiterhin können Sie einzelnen Rufnummern oder Anrufergruppen sowohl einen speziellen Klingelton als auch ein bestimmtes Logo zuordnen. So erkennen Sie schon am Klingeln und dem im Display blinkenden Logo, welcher Art der Anruf ist.
Das handliche, elegante Nokia 6210 ist so etwas wie ein technisches Wunder. Es vereint beinahe alle Funktionen, die bei einem Handy bisher möglich sind. Es fehlt eigentlich nur eine Diktier-/Memofunktion, der Speicher wird dafür sinnvoller ausgenutzt. Wer HSCSD nutzen möchte, sollte beachten, dass dies momentan nur von D2 und E-Plus angeboten wird. Das Nokia 6210 ist ein qualitativ hochwertiges Gerät und eignet sich besonders für den professionellen Bedarf. Durch Funktionen, wie T9, variable Klingeltöne und Bildnachrichtenversand, erfreut es sich auch im Freizeitbereich großer Beliebtheit. --Anja Hennig
Pro: HSCSD-fähig Extrem großer Speicher Sehr leistungsfähiger Li-Ion-Akku Kontra: Keine Memofunktion Vereinzelte Inkompatibilität bei Zubehör von Vorgängern