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  8 Frauen | Catherine Deneuve, Isabelle Huppert
 
 
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8 frauen

8 Frauen
Catherine Deneuve, Isabelle Huppert

Ufa Video, 2003

Kundenbewertung:(55 Bewertungen)
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Acht Frauen und ein toter Mann. Jede ist verdächtig, alle haben ein Motiv. Der französische Autorenfilmer François Ozon vereint in seiner fulminanten boulevardesken Frauenkomödie 8 Frauen die großen französischen Leinwandheldinnen der vergangenen fünf Jahrzehnte.

Frankreich in den 50er-Jahren. In einem eingeschneiten Landhaus trifft sich eine Großfamilie, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Am Morgen liegt der Vater mit einem Messer im Rücken in seinem Bett. Allen Beteiligten ist klar: Eine von ihnen muss die Mörderin sein. Es entsteht ein munteres Spiel aus gegenseitigen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen, in dessen Folge Schritt für Schritt die Wahrheiten hinter dem Schein der Bourgeoisie aufgedeckt werden.

Sensationell an Ozons Krimikomödie ist zunächst nicht unbedingt die Handlung, sondern vielmehr die Besetzungsliste, die sich wie ein Who's who des französischen Films liest, angeführt von Catherine Deneuve und Isabelle Huppert über Emmanuelle Béart und Fanny Ardant bis hin zu den Jungstars Virginie Ledoyen und Ludivine Sagnier. Radikal beschränkt auf das weibliche Geschlecht ist 8 Frauen aber vor allen Dingen eines: intellektueller Reflex auf die Ikonen Hollywoods und melancholische Hommage an Lana Turner, Grace Kelly oder Rita Hayworth.

Deutlich wird das am stärksten in den Chansoneinlagen, die aus der reißbrettartig konzipierten Handlung herausfallen. Wenn etwa Emmanuelle Béart oder Isabelle Huppert eins der zahlreichen französischen Kultlieder in den Posen der Technicolordiven interpretieren, ist der Höhepunkt der Künstlichkeit erreicht und das Unglaubliche Wirklichkeit geworden. 8 Frauen vereint in diesen magischen Momenten die alte und die neue Welt, ist massenkompatibles Unterhaltungskino und intimer Autorenfilm zugleich. Ein überaus seltener Glücksfall. --Thomas Reuthebuch


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Ambitioniertes und keineswegs misslungenes Experiment

Regisseur Francois Ozon hat sich mit "8 Femmes" an ein künstlerisch anspruchsvolles Sujet gewagt, das in Frankreich ebenso viel Anklang gefunden hat, wie in Deutschland, wo diese Produktion 2001 sogar den Silbernen Bären bei der Berlinale gewinnen konnte. Die Hauptdarstellerinnen, insbesondere die vier Superstars des französischen Kinos Deneuve, Ardant, Huppert und Béart präsentieren sich als wundervolle Persiflagen ihrer ansonsten angestammten Rollenklischees. Um das beurteilen zu können, muss man natürlich ihr sonstiges Rollenfach kennen, denn nur dann wird der Mut dieser vier großen Grazien, der Mut zur Selbstironie hier durchaus deutlich.

Auch die Besetzung der Synchronstimmen scheint mir hier sehr passend gewählt, wenn Senta Berger der Deneuve ein wenig Münchner Schickimicki-Arroganz verpasst, Hannelore Elsner Fanny Ardants alterndem Flittchen die Stimme leiht, Katja Riemann als zickiger Klangkörper für die hysterischen Auftritte Isabelle Hupperts dienen darf und schließlich Emanuelle Béart, deren luderndes Hausmädchen Louise von Nina Hoss ins Deutsche transportiert wird.

Die Handlung gleicht einem Agatha Christie-Krimi, wenn die acht anwesenden Frauen unter sich die Mörderin des Hausherrn herauszufinden trachten. Durch widrige Umstände auf sich selbst zurück geworfen, treten bald die Abgründe jeder einzelnen der anwesenden Frauen zu Tage, so dass ein munteres Rätselraten mit abschließender Pointe entsteht, das allerdings nur den äußeren Rahmen für ein Feuerwerk szenischer Groteske und musikalischer Hommage bietet. Jede der acht Darstellerinnen gibt im Laufe des Films ein berühmtes französisches Chanson zum besten, jeweils auch ansprechend und zum Teil voller Anspielungen (wie bei Ardants Gesangseinlage, deren Choreographie eng an Rita Hayworths entsprechender Szene in "Gilda" angelehnt ist), was dem Film zusätzlich eine besonders eigentümlich artifizielle Stimmung verleiht, die auch sehr gut zur gewählten Zeit der Geschichte Anfang der 50er Jahre passt.

Die Extras sind eher mager, das "Making Of" zwar eine Stunde lang, gleicht aber eher einem etwas aufgemotzten "Behind the Scenes", bietet also sehr wenig Interviews und Hintergründe, was bei der illustren Besetzung etwas schade ist.

Fazit: Große Besetzung, große Intrigen, große Szenen. Gute Unterhaltung auf hohem Niveau von Könnerinnen ihres Fachs mit Mut zur Selbstironie dargeboten. Allein für die etwas auf der Strecke bleibende Lebendigkeit ziehe ich einen Stern ab. Bleiben vier Sterne für acht großartige Frauen in einer Geschichte, wie das Leben sie geschrieben haben könnte, wenn das nicht Robert Thomas in Form der Theatervorlage für diesen Film erledigt hätte.


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Hohes Schauspielerinnen-Niveau

Die Schauspielerinnen liefern großartiges Niveau ab. Leider konnte mich der Film nicht so fesseln wie andere. Die Story ist gut gemacht und die etwas Spannung ist auch dabei. Zu viele Entdeckungen wirken sehr verwirrend und bringen durcheinander. Der Witz kommt nicht so kurz. Ich hatte mir aufgrund der Namensliste doch etwas mehr vorgestellt.


Gelungene Komödie mit schwarzem Humor !!!

Ein absolutes MUSS für Leute die gerne lachen. 8 Frauen und ein Mann, allerdings tot, sorgen für ein rasantes und äußerst witziges Verwirrspiel.
8 Frauen, jede von ihnen mit einem Mordmotiv, locken sich gegenseitig aus der Reserve um herauszufinden wer von ihnen den Herr des Hauses denn nun auf dem Gewissen hat. Lügen über Lügen, Intrigen und so ziemlich alle Klischees sorgen für erstklassige Unterhaltung. Die eingebauten Gesangseinlagen sind ebenfalls gelungen und das hohe Niveau der Star-Schauspielerinnen ist einfach nur wundervoll.
Perfekt für alle die gerne Rätsel lösen und dabei lachen wollen :-)


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Amüsant, Kritisch, bitterer Humor!

Zwischen überdreht schrillen Farben und einem Stil, der wahrscheinlich nicht ohne Grund Retro ist, tummeln sich die Größen des Französichen Films. Und zeigen eindeutig Schauspieltalent. Man sollte schrill, bunt und Musikeinlagen schon mögen, sonst ist man wahrscheinlich von all den Eindrücken überrumpelt, aber eins wird ganz klar: Die Damen wissen mit Ihren Reizen zu spielen und durch überspitzte Rollen alle erdenklichen Verhaltensweisen und Situationen auf die Schüppe zu nehmen. Eindeutig für Frauen, die wissen dass die Macken der Damenwelt auch durchaus mal wirklich amüsant sein können!


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reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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