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  Drei Farben: Weiß | Zbigniew Zamachowski, Julie Delpy
 
 
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drei farben: weiß

Drei Farben: Weiß
Zbigniew Zamachowski, Julie Delpy

Kundenbewertung:(3 Bewertungen)
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Drei Farben: Weiß ist der zweite Film der Drei Farben-Trilogie des genialen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Drei Farben: Weiß ist eine ironische Komödie in finsterer Tonart, randvoll mit dem bitteren Lachen der Verzweiflung, Ekstase, des Ehrgeizes und der Sehnsucht. Der heruntergekommene polnische Immigrant Karol Karol versucht verzweifelt, Frankreich zu verlassen. Er ist besessen von seiner französischen zukünftigen Ex-Frau (Julie Delpy aus Before Sunrise), sein französisches Bankkonto wurde eingefroren und er hat die Ungerechtigkeiten, die ihm tagtäglich begegnen, einfach satt. Aus Geldmangel überredet er einen anderen Polen, ihn in einem Koffer mit nach Hause zu schmuggeln. Dieser Koffer wird am Flughafen gestohlen. Die frustrierten Diebe schlagen ihn und setzen ihn in einem verschneiten Steinbruch aus. Von da an kann es eigentlich nur noch besser werden, oder nicht? Die Geschichte entwickelt sich zu einer boshaft-komischen Anti-Liebesgeschichte, einem umgekehrten Romeo und Julia. Äußerst komisch und berührend. --Grant Balfour


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Drei Farben: Weiß - der zweite Teil der Farben-Trilogie

Die Drei Farben: Blau = Freiheit, Weiß = Gleichheit, Rot = Brüderlichkeit. Drei Filme von Krzysztof Kieslowski (ein Pole in Frankreich könnte man sagen). Die Französin Dominique (Julie Delpy) lässt sich von ihrem polnischen Mann Karol scheiden. Karol verliert dadurch alles, Geld, Papiere, seinen Frisiersalon und seinen Stolz. Er beschließt, nach Polen zurückzukehren, reich zu werden und sich an Dominique zu rächen. Doch dann ... "Weiß" ist ein wunderbarer Film über das Leben, mit einer großartigen Julie Delpy. Beinahe eine "schwarze" Komödie, völlig anders als "Blau". Hauptperson ist aber Karol, dem teilweise übel mitgespielt wird, besonders, als er wegen Geldmangel auf die Idee kommt, sich in einem Koffer(!) versteckt nach Polen schmuggeln zu lassen, doch der Koffer wird gestohlen, und die Diebe lassen ihre Wut an ihm aus. Das Thema des Films ("Weiß") ist Gleichheit, denn Karol ist den anderen zunächst nicht ebenbürtig, und um diese Gleichheit kämpft er. Später täuscht Karol seinen Tod vor, doch Dominique weiß, dass er noch lebt.
Von der Farbverfilmung her ist dies vielleicht der gelungenste Teil mit einer unglaublichen Liebe zum Detail, denn Weiß ist eine Farbe, die sehr schwer zu verfilmen ist, wenn man es richtig machen will (z.B. Marmor, Schnee, usw.). "Weiß" ist ein sehr bittersüß-melancholischer Film über das Leben, weniger über die Liebe, doch er endet mit einer wunderschönen Szene zwischen Karol und Dominique, die viel Spielraum für Deutungen lässt. (Meine Deutung ist, dass die beiden wieder zusammenkommen.)
Das Bonusmaterial (etwa eine Stunde Laufzeit, komplett deutsch untertitelt):
- Eine Filmlektion von Krzysztof Kieslowski (11 Min.), interessant
- Interviews mit Julie Delpy und Marin Karmitz (Produktion)
- Making of (verschiedene kleine Teile)
- Trailer zu Blau, Weiß, Rot
Beim Bonusmaterial wird viel geredet (französisch, polnisch, mit deutschen Untertiteln), wirklich spannend oder lustig ist es nicht, aber man erfährt einiges Interessantes über den Film und die Arbeitsweise des Regisseurs, der offenbar ein netter Mensch ist, und bekommt ein gewisses Gefühl, was das Besondere an den drei Filmen Weiß, Blau und Rot ist.


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cool

Ein Film, in dem sämtliche Gefühle, selbst die Tränen Karols zum Schluß, wie nüchterne Fakten gezeigt werden: so ist es eben. Die unglaublichsten Dinge geschehen hier und sie werden ohne weiteres geglaubt, da sie nüchtern und sachlich erzählt werden. Ein Film mit Schwung und Poesie in all seiner Traurigkeit und ohne jegliche Verurteilung für die Handlungen der Personen. Ein Film, der unter die Haut geht und dessen Bilder tagelang vor einem stehenbleiben.


Guter zweite Teil der Trilogie

Geschichte:

Der Film fängt mit der Scheidung des Polen "Karol" (Zbigniew Zamachowski) und Dominique (Julie Delpy) an. Nachdem diese vollzogen ist sitzt Karol ohne Frau, ohne Geld und ohne Arbeit auf der Straße. Seine Ex Frau Dominique scheint aber kein Erbarmen mit dem verzweifelten Karol zu haben sondern macht ihn nur noch mehr fertig als er schon ist.

Mit seinen Kräften am Ende und im Metro bettelnd, lernt er Mikolaj (Janusz Gajos) kennen, der erbarmen mit ihm hat und hilft nach Polen zurückzukehren und dies indem er ihn in einem Koffer dorthin schmuggelt.

Dort angekommen scheint Anfangs seine Pechsträhne weiterzugehen und seine Gedanken an Dominique quälen ihn Tag ein Tag aus.

Doch dann wendet sich das Blatt und das Glück steht endlich auf Karol's Seite. Aber alles das was Dominique ihm angetan hat kann er nicht vergessen .....

Kritik:

Der zweite Film von Krzysztof Kieslowski konnte mich nicht so überzeugen wie "Blau". Es handelt sich hier um eine schwarze Komödie mit einigen dramatischen Elementen.

Die Story an sich ist ganz OK und wurde auch schön umgesetzt. Auch Zbigniew Zamachowski spielte die Figur Karo sehr überzeugend und mit viel Scharm.

Dagegen fand ich Julie Delpy aber eher enttäuschend da sie, in meinen Augen, die Dominique nicht überzeugend spielte. Hier hätte ich mir mehr Einsatzt der Schauspielerin gewünscht.

Der Film ist, wenn man sich ihn im OT anschaut, in zwei Sprachen. Die Szenen in Paris werden in französisch gesprochen wobei die Szene in Polen natürlich in polnisch gesprochen werden was aber in keinstem Wege störte sondern dem Film das gewisse etwas gab.

DVD:

Ausstattung:

Die DVD ist, wie auch schon Blau, mit genügend Hintergrundinformationen ausgestattet.

Folgende Specials sind enthalten:

- Interviews mit Delpy (die ich aber weniger interessant fand)
- Biografien und Filmografien
- Produktionsnotizen
- Making of

Bild

Das Bild ist sehr sauber und klar. Die Farben sind allerdings sehr fade und Kalt, dies ist aber wegen des Stilmittels so gewollt und passt auch zu der ganzen Athmosphäre im Film.

Ton

Der französische DD 2.0 Ton kann überzeugen und ist während der ganzen Filmlänge klar und im Niveau von den Sprachen sehr verständlich.

Fazit

Der zweite Film der Drei Farben Trilogie konnte, wie oben schon erwähnt, mich nicht so sehr überzeugen wie sein Vorgänger "Blau".

Der schwarze Humor dieser dramatischen Komödie funktionnierte nicht immer und die Schauspielkunst von Delpy ließ zu Wünschen übrig. Trotz den kleinen Schwächen ist der Film zu empfehlen, aber man sollte sich nicht die gleiche Qualität wie der erste Film der Trilogie erwarten.

Meine Wertung:

Film: 6.5/ 10
DVD: 7/ 10


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