Nach einer turbulenten Hitchhiker-Tour (bei der sie "Bierchen" Armin Rhode als durchgeknallter, aber freundlicher Rocker mitnimmt) gen Süden landen sie in München, wo sie die patente, sägespielende Herta (Meret Becker) nicht nur zum Schnorren zu Büffets in der Künstlerszene mitnimmt. Wie das Quartett mit Freundschaft, Liebe und Karriere umgeht, schildert Wortmann, der selbst an der Münchner Filmhochschule studiert hat, sensibel und mit sehr viel Witz und Sinn für Ironie.
Obwohl die sympathischen Figuren manchmal überzeichnet sind, dominiert noch ein realistischerer Ton als bei Wortmanns Folgefilmen in seiner sympathischen Geschichte (beim Drehbuch war Wortmann Co-Autor), für die sich nicht nur aufstrebende Film- und Theatermenschen erwärmen können. --Heike Angermaier