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  Der Biss der Schlangenfrau | Amanda Donohoe, Hugh Grant
 
 
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Der Biss der Schlangenfrau
Amanda Donohoe, Hugh Grant

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In Ken Russells ungewöhnlichem Horrorfilm Der Biss der Schlangenfrau, basierend auf einem Roman von Bram Stoker (Dracula), spielt Hugh Grant an der Seite von Catherine Oxenberg und Amanda Donahoe einen englischen Lord.

Der junge schottische Archäologe Angus Flint (Peter Capaldi) findet auf dem Anwesen seiner beiden reizenden Gastgeberinnen Eve (Catherine Oxenberg) und Mary Trent (Sammi Davis) einen ungewöhnlich geformten prähistorischen Schädel. Bald stellt sich heraus, dass sich vor 1.600 Jahren an der Ausgrabungsstelle eine Siedlung Ungläubiger befand, die 800 Jahre später durch ein Kloster überbaut wurde. Bei einer Einladung von Lord D'Ampton (Hugh Grant) kommt man auf eine Fabel zu sprechen, die den berüchtigten D'Ampton-Wurm zum Inhalt hat und als schließlich die ruchlose Lady Sylvia (Amanda Donohoe) auftaucht, erhellt sich langsam das Mysterium.

Zu behaupten, dass Ken Russells eigenwilliger Inszenierungsstil berühmt-berüchtigt ist, wäre sicher keine Übertreibung. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und selten ist dieses Bekenntnis mehr strapaziert worden als bei Russells wollüstigen, ins Psychedelisch-Surreale abdriftenden Filmen. In Der Biss der Schlangenfrau widmet er sich einem bislang wenig beachteten Roman des Dracula-Autors Bram Stoker. Und Russell wäre nicht Russell, würde er die literarische Vorlage nicht lediglich als Ausgangspunkt für seine bildgewaltigen Filmexzesse nutzen.

Abgeschmacktes Pathos ist dann meist nicht weit, wie etwa in seinem wenige Jahre zuvor entstandenen Gothic. Doch diesmal wird die groteske Geschichte über ein Monster, dass all die Jahre durch das Verspeisen jungfräulicher Opfer überlebt hat, mit einer gehörigen Portion Selbstironie aufgepeppt und besitzt mit der schlangenhaften Lady Sylvia eine charismatische Protagonistin. Amanda Donohoe hat spürbar Spaß an dieser Figur, die weniger Vampir als sprichwörtlicher Vamp, leicht bekleidet durch die Bilder gleitet und sich in einer besonders absurden Szene von einem Grammofon becirct aus ihrem Schlafgemach schlängelt.

Natürlich ist Der Biss der Schlangenfrau exzentrisch, zuweilen durchgeknallt, aber es passiert so viel in diesen voll gepackten Bildern, dass es durchaus Spaß macht, dem Produkt aus Russells überbordender Fantasie zuzusehen. --Thomas Reuthebuch


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Nettes Trashmovie

Dieser Film ist wirklich ein nettes Trashmovie. Gute Effekte und eine gruselige Story! Optisch wirklich sehr gut gelungen. Und außerdem auch noch ungeschnitten! Bravo! Zu diesem Preis heißt es unbedingt zugreifen, auch wenn leider keine Extras auf der DVD vorhanden sind.


Humorvoller, gruseliger Film!

Dieser gute Film hat ein bißchen Humor und ist durchgedreht, aber auch sehr brutal und gruselig! Die Schauspieler sind in diesem Film sehr gut und Spannend ist der Film auch! Allerdings hätten die Tricks besser sein müssen: Auch für einen Film aus den 80ern! Ansonsten: Sehr gut!


Seltsam, aber

... trotz des Aufdrucks "Gekürtzte Fassung" auf der DVD ist der Film absolut UNCUT. Ich wiederhole der Film ist UNCUT und dieses wurde auch schon von mehreren Seiten bestätigt(div. DVD Foren, Onlinfilmdatenbank). Jeder der an diesem genialen Horrorfilm Interesse hat kann also bedenkenlos zuschagen.


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Wirklich genialer Trash

Man braucht über diesen Film nicht allzuviel zu schreiben. Er ist natürlich auf gewisse Weise Müll, aber ein geradezu genialer Müll. Man setzt sich vor die Glotze und hat die ganze Zeit über den absoluten Spaß!
Kurz und gut, es lohnt sich!


Erotik-Horror-Trash vom Feinsten

Dieser Film ist wirklich ein Unikum. Eine von Regisseur Ken Russell in die Spät-Achtziger transportierte Verfilmung einer Geschichte von Bram Stoker ("Dracula"), die den jungen Hugh Grant als blasierten Adeligen (mit schrägen Träumen von bisexuellen Stewardessen) und "Denver Clan"-Star Catherine Oxenberg als naive Unschuld vom Lande aufbietet.

Die Geschichte des weißen Lindwurms ist zwar Trash, aber vom Allerfeinsten. Da werden durch Schlangengift infizierte Schergen des Bösen mit Dudelsäcke schachmatt gesetzt oder die betörende Lady Sylvia Marsh (einfach der pure erotische Wahnsinn: Amanda Donohoe) per orientalischer Musikbeschallung der ganzen Gegend angelockt. Der Horror beschränkt sich auf ein paar aufblitzende Schockmomente, die sehr bizarr und effektvoll in Szene gesetzt werden und die zwar spärlichen, aber doch sehr düsteren Sounds. Auch die im Peak-District-Nationalpark gedrehten Szenen bei annähernd durchgehend düstergrauem englischen Wetter machen den Reiz des Films aus.

Star der Geschichte ist eindeutig A. Donohoe, die als geheimnisvolle Lady und als bösartige Priesterin des Dionin-Kults zu überzeugen weiß. Die Solariumsszene im Herrenhaus ist ein absoluter Hingucker und eine der erotischsten Filmpassagen, die ich je gesehen habe.

Am besten alles einfach nicht so ernst nehmen sondern eher über diese drollige Perle des Gruselfilms schmunzeln. Kultverdächtig!


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