Schon lange ist die HBO-Serie Sex and the City auch in Deutschland zum Kult-Hit avanciert. Während der Dreharbeiten zur fünften Staffel der Erfolgsserie überraschte Koproduzentin und Aushängeschild Sarah Jessica Parker das Team mit der überraschenden Nachricht von ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft. Als das Bäuchlein der schlanken Blondine unübersehbar wurde, war deshalb bereits nach nur acht Folgen Schluss. Man entschloss sich, die unbestreitbaren Tatsachen nicht in die Drehbücher einzuarbeiten, war doch schließlich auch Miranda-Darstellerin Cynthia Nixon in anderen Umständen. Das Leben hatte sozusagen die Kunst nicht imitiert, sondern überrundet. Gut für Sarah Jessica Parker, schlecht für uns. Doch die wenigen Folgen haben es in sich, und wir dürfen uns zumindest mit der Aussicht trösten, dass die sechste und voraussichtlich letzte Staffel mit 20 Folgen ausgesprochen umfangreich ausfallen soll.
Carrie bekommt von einem namhaften Verleger das Angebot, ihre Singlekolumnen in einem Buch zu veröffentlichen. Wie praktisch -- kann sie doch ihre erste Buchtour nach San Francisco nutzen, um dem Neukalifornier Mr. Big (Chris Noth) einen Besuch abzustatten. Miranda schockt die Freundinnen mit ihrer Schwangerschaft und handelt sich vor allem bei Charlotte neidvolle Blicke ein. Während der kleine Brady eher als zufällige Konsequenz verzweifelter Partnerschaftssuche das Licht der Welt erblickt, mühen sich die konservative Charlotte und ihr Lebensabschnittsgefährte Trey (Kyle MacLachlan) schon seit geraumer Zeit, um ihrem Kinderwunsch Nachdruck zu verleihen. Bei Samantha wiederum bleibt alles beim Alten. Mit Kindern hat sie nichts am Hut -- Gott bewahre -- mit heißen Sexaffären dafür umso mehr. Als sie mit ihrem Sachverstand als PR-Profi bei der Cover-Gestaltung von Carries Buch mitmischt, zerstreiten sich die beiden Freundinnen scheinbar heillos, um am Ende erneut zueinander zu finden.
Auch die fünfte Staffel folgt dem mittlerweile bewährten Rezept. Jede Folge widmet sich einem Themenkomplex aus der Erfahrungswelt junger, emanzipierter Damen, der frau bewegt und auch Männer interessiert. Erfrischend aufgeschlossen und gerade für amerikanische Verhältnisse ausgesprochen direkt werden die häufig libidorelevanten Probleme durchgenudelt, ohne den Blick auf die Weiterentwicklung der Figuren zu verstellen. Den Erfolg dieses Konzepts macht die wunderbare Chemie zwischen seinen Schauspielern aus. Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon, Kristin Davis und Kim Catrall sind vielleicht das schlagkräftigste TV-Quartett aller Zeiten. Ganz sicher zählt Sex and the City zu den aussagekräftigsten Fernsehserien seiner Zeit. Eine Tatsache, die bei aller Freude am zeitgeistigen Style der Show oft übersehen wird. --Thomas Reuthebuch
Und das, ist gut so! Denn schlimm, macht Spaß! Sex and the city ist ein Geschenk an die Frauen - UND MÄNNER und räumt vielleicht ein bisschen mit der Verklemmtheit des Spießbürgertums auf. Nach 5 Staffeln Sex and the City wird man jedenfalls so schnell nicht mehr rot wenns schlüpfrig wird - im Gespräch oder sonstwo. :o)
Story: Big hat Hals über Kopf New York verlassen und sich auf ein Weingut in Nappa / Californien zurück gezogen. Carrie (Sarah Jessica Parker) kann es immer noch nicht ganz fassen. Doch das Leben geht schließlich weiter. Man bietet der Journalistin an, unter die Autoren zu gehen. Ihre besten Kolumnen sollen als Buch heraus gebracht werden. Veröffentlicht ohne viel arbeit. Das klingt nicht nur gut, sondern perfekt! Der neue Hammer kommt, als ihr Aidan erklärt, dass sie nur eine Möglichkeit hat in der Wohnung zu bleiben: Sie zu kaufen. Denn zur Miete will er sie nicht hergeben. Um mit seiner Freundin oder damals erhofften Frau, in der Wohnung zu leben, hat der Möbeldesigner sie nämlich gekauft. Jetzt heißt es Geld verdienen. Das Buch ist ein toller Anfang, doch schreiben muss sie trotzdem etwas. Carrie bekommt eine Stelle bei der 'Vouge'. Allerdings ist die Chefredakteurin ein ziemlicher Drache, der ihr das ganze nicht gerade einfach macht. Nehmen die für die Wohnung eigentlich auch Schuhe in Zahlung ...? Die Sache mit Trey ist für Charlotte (Kirsten Davis) auch noch nicht vom Tisch. Denn reumütig kommt der zu seiner Frau zurück. Plötzlich funktioniert auch der Sex wieder. Also beschließen sie, was alle Paar beschließen: Sie wollen ein Kind. Doch das will nicht so recht klappen! Es stellt sich heraus, dass Charlotte unfruchtbar ist. Ein Schock für sie, doch trotzdem lässt sie nicht unversucht. Auch eine Adoption wäre doch kein Fehler. Allerdings ist in dieser Beziehung nicht nur Ehemann Trey dagegen, sondern auch Schweigermutter Bunny. Charlotte hat endgültig die Schnauze voll und will sich scheiden lassen. Eine erwartete SChlammschlacht steht bevor. Selbstverständlich kann man da nicht den gutaussehenden Anwalt nehmen. Denn wenn man jemanden sexy finden, kann man nicht so fies sein, wie man es vielleicht sein will oder sollte. Also tritt Harry Goldenblatt als Anwalt an ihrer Seite auf. Er ist etwas zu rund, hat eine Glaze und ganz schreckliche Manieren. Doch trotzdem muss Charlotte zugeben, dass sie sich irgendwie zu ihm hingezogen fühlt. Sie beginnen einen Affäre. Die Hoffnung auf eine Ehe keimt in Charlotte auf. Bis sich heraus stellt, dass Harry seiner verstorbenen Mutter versprochen hat, nur eine Jüdin zu heiraten ...! Miranda (Cynthia Nixon) Schlägt sich unterdessen mit den Sorgen und Nöten einer Mutter herum. In ihren Augen, macht Steve alles falsch und irgendwie kommt sie alleine auch nicht ganz klar. Eine Haushälterin, die sich um den kleinen Brady kümmert, muss also her. Blöd nur, dass sich Miranda offensichtlich immer noch zu Steve hingezogen fühlt ...! Ihren eigenen Kopf hat nach wie vor Samantha (Kim Catrell). Sie holt aus ihrer verflossenen Beziehung mit Richard das Beste heraus und vergnügt sicht micht gutaussehenden Männern. Ein Kind kommt ihr ja überhaupt nicht in die Tüte und irgendwie ist sie auch etwas beleidigt auf Miranda, die ständig dieses blöde Baby herum schleppt. Doch nachdem sie ihren Frisörtermin für die geschaffte Mutter aufgibt und auf den kleinen Brady aufpasst, kann sie den kleinen Kerl doch ganz gut leiden. Auch übernimmt Samantha die PR für das Buch von Carrie. Bei dem Cover gibt es ein paar kleine Differenzen zwischen den Freundinnen ...!
Hervorragende Staffel. gefällt mir fast so gut wie die erste und die letzte. Die Figuren liebt man ohnehin schon und durch die diversen Ereignisse werden sie einem irgendwie immer näher gebracht und wachsen einem wirklich ans Herz. Fazit: Diese Staffel ist ein muss! Allein schon solche Folgen wie die Poolhausparty in den Hamptons oder die Hochzeit der Millionärin und des Schwulen ... köstlich und einfach perfekt insziniert. Ein must- have nicht nur für Fans.