Intonationsprobleme irritieren das Ohr des Hörers auch in den folgenden Stücken und versauern etwa in Prokofieffs Sonate für Violoncello und Klavier op. 119 gleich den ersten Satz, sobald das Klavier nach dem solistischen Cellobeginn hinzukommt. So muss auch Martha Argerichs ungebrochen energiegeladenes und an Impulsen reiches Klavierspiel immer wieder ins Leere gehen, denn die beiden Künstler finden über weite Strecken nicht zueinander. Einzelne zauberhafte Passagen zwischendurch evozieren nur ein Gefühl der Wehmut im Gedenken an den früheren Glanz dieses Duos. Michael Wersin
Auch der Prokofieff ist sagenhaft gut gespielt, lediglich Truls Morks Interpretation reicht an Maiskys heran. Und was man nicht vergessen sollte, es handelt sich hierbei um den Konzertmitschnitt eines Abends, an dem er die Sonaten gespielt hat. Vor diesem Hintergrund die Intonation zu kritisieren, erscheint mir unangebracht.Diese CD ist wirklich fantastisch, sehr große Unterhaltung!..Uneingeschränkte Kaufempfehlung, diese CD ist ein Muss..