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  The Village - Das Dorf | Bryce Dallas Howard, Joaquin Phoenix
 
 
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The Village - Das Dorf
Bryce Dallas Howard, Joaquin Phoenix

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Selbst wenn er sein Markenzeichen, das unvorhersehbare Ende, wie in The Village bedenklich ausreizt, ist M. Night Shyamalan ein echter Showman, der weiß, wie man ein Gruselkabinett inszeniert. Dieses Mal verliert er durch eine ziemlich missglückte 'Überraschung' die Kontrolle ? diese ist fast eins-zu-eins von der 'Twilight Zone'-Folge 'A Hundred Yards Over the Rim' aus dem Jahre 1961 geklaut, in der Cliff Robertson die Hauptrolle spielte. Selbst wenn man diese Geschichte von Rod Serling nicht kennt, gelingt es einem vielleicht, die Überraschung zu erraten, die auf Shyamalans Schockometer weit unterhalb von Sixth Sense und Signs ? Zeichen rangiert. Dennoch muss man Shyamalans eindeutige Stärken bewundern: ein scharfer Blick für Angst erzeugende Bildkompositionen, ein grundsätzliches Gespür für unangenehme Situationen, einen feinfühligen Umgang mit guten Schauspielern (von denen jedoch die meisten hier verschwendet sind, bis auf Bryce Dallas Howard in ihrem viel versprechenden Debut) und einer vorsichtigen Enthüllung seiner Geheimnisse, die sich in diesem Fall um ein Dorf im neunzehnten Jahrhundert ranken, welches mit grausigen Kreaturen, die in den nahen verbotenen Wäldern hausen, eine angsterfüllte Abmachung getroffen haben. Ob dies irgend jemanden wirklich überraschen kann? Nicht wirklich, zumal der Kaiser Shyamalan in The Village eindeutig seine Kleider verloren hat, aber es ist nett, dass er uns hin und wieder Angst einjagen will ? selbst wenn ihm das nicht immer gelingt. --Jeff Shannon


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GENIAL

Ein Meisterwerk, der seinesgleichen sucht. Die Stimmung, die der Film rüber bringt ist schlicht atemberaubend. Eine (im wahrsten Sinne des Wortes) fantastische Story - knisternde Spannung - ein Schuss subtiler Horror - und eine (wie kann es anders sein) herzerweichende Lovestory.
Als der geplante Held ausfällt wird die Frau zur Heldin und zeigt enormen Mut und Tapferkeit. Die Filmmusik von James Newton Howard hat einen nicht geringen Anteil an der atmosphärischen Dichte des Films.
Der einzige Nachteil des Films ist, dass er ein paar heftige Überraschungen und Wendungen auf Lager hat, die einen nur beim ersten mal vom Hocker hauen (können). Trotzdem schaue ich ihn immer wieder mal an.
Kritik kommt z.T. wegen Logikfehlern. O.K., die gibt es, aber die machen den Film keineswegs kaputt. Sie sind nicht die Art von Fehlern, die eine Story ad absurdum führen. Somit aus meiner Sicht kein Problem, sondern künstlerische Freiheit.


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Stimmungsvoll

In "The Village" erzählt Regisseur M. Night Shyamalan dem Zuschauer von einer Dorfgemeinschaft des 19. Jhdt., die zurückgezogen in den Wäldern Pennsylvanias lebt. Die Bewohner haben keinen Kontakt zur Außenwelt. Vielmehr sind die umgebenden Wälder bevölkert von Wesen, die von den Dorfbewohnern nur "Die Unaussprechlichen" genannt werden. Streng wird darüber gewacht, dass kein Bewohner die Grenzen des Dorfes überschreitet. Furcht und Wachsamkeit beherrschen das Leben. In Frage gestellt wird die Grenze, als der junge Lucius den Wald durchqueren will, um in der Stadt Medizin zu holen und als Lucius und die blinde Kitty sich verlieben.

Aus dieser Situation heraus wird die aktionsreichere Handlung in Gang gesetzt - die Stimmung wechselt von klaustrophobisch bedrückend zu hochgradig spannend. Und schließlich steuert die Handlung auf ein unerwartetes Ende zu. Unterstützt wird die Atmosphäre des Films durch die Farbsymbolik und die gut gewählten Kulissen und Kostüme, stimmungsvolle Musik und die hochrangige Besetzung (Joaquin Phoenix als Lucius, Bryce Dallas Howard als Kitty, Adrien Brody, William Hurt, Sigourney Weaver). Alles in allem ein Film, dem es gelingt, rein durch die beklemmende Atmosphäre Spannung zu erzeugen, ohne dabei auf Gewaltszenen zu setzen.


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Ein Meisterwerk für gefühlvolle Menschen

Ich kann verstehen, daß vor allem viele junge Menschen diesen Film als langweilig und "überhaupt nicht gruselig oder spannend" bezeichnen. "The Village" sticht aus dem ganzen Sumpf actiongeladener Horrorstreifen in denen mindestens alle 10 Minuten jemand auf möglichst brutale Weise in Nahaufnahme von irgendeinem Monster oder brutal aussehenden Serienkiller oder Psychopathen getötet wird heraus und spielt in einer komplett anderen Liga. M. Knight Shayamalan setzt in seinen Filmen nämlich auf eine märchenhafte Erzählweise, verzichtet auf Splatter-Effekte und blutige Szenen, ja er verzichtet sogar auf die von jedermann so sehr gewünschten "Monster". Die saphirfarbene Optik, sowie die tiefgründigen Dialoge bauen eine teils traurige, teils heitere Welt auf und zieht einen aufmerksamen Zuseher immer mehr in seinen Bann, je länger der Film dauert. Als ich bei dem Film im Kino saß, habe ich vor lauter gröhlender und besoffener Kinobesucher die auf "Action" warteten leider kein Wort verstanden und mir den Film später zuhause noch einmal angesehen. Es ist schade, daß solche Filme anscheinend viele Menschen nicht einmal berühren und das Mainstream-Kino zu einer Horror-Show verkommen ist, in welcher nur mehr Explosionen und überirdische Gewalt zählen und Gefühle höchstens dann erzeugt werden können, wenn es sich bei der Hauptfigur um einen Superhelden oder um ein stereotypes Model handelt.


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man hats nicht leicht

......wenn man so ein begnadeter regisseur ist - wie m. night. shyamalan nun eben einer ist - und wenn man so wie er mit the sixth sense einen absoluten kassenerfolg abgeliefert hat und somit die meßlatte für alle kommenden filme dermaßen hoch angelegt hat.
es liegt wahrscheinlich an der erwartungshaltung des mainstream-puplikums das einen immer noch besseren aha effekt haben will und mit ein bisschen weniger eben nicht zufrieden ist.
anders kann ich mir die vielen negativrezensionen die dieser film bekommen hat nicht erklären.
shyamalan`s village hat alles was ein guter film haben muß - eine interessante gruselige unheimliche story - wunderschöne bilder - gute schauspieler - ein rel. überraschendes ende und eine thematik die zum nachdenken anregt.
vielleicht lags auch an der falschen vermarktung - der film wurde mehr oder weniger als horrorstreifen angekündigt,und das ist er nun mal nicht, er erinnert vielmehr an eine sehr gut gemachte twilightzone folge mit überlänge .

meine ganz klare empfehlung : anschauen !

wem the village gefallen hat dem sei auch noch shyamalans letztes werk - das mädchen aus dem wasser - ans filmherz gelegt , der mind. genauso gut ist und der es beim breiten puplikum mindestens genauso schwer haben wird.


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reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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