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  Tank Girl | Ice-T, Naomi Watts
 
 
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tank girl

Tank Girl
Ice-T, Naomi Watts

MGM Home Entertainment GmbH (dt.), 2007

Kundenbewertung:(9 Bewertungen)
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Tank Girl haust in einem aufgemotzten Panzer, liebt Känguru-Menschen und hat den machthungrigen Herrschern den Kampf angesagt. Denn im Jahre 2033 ist die Erde eine Wüstenlandschaft voller Freaks und Mutanten, auf der ein gnadenloser Kampf um das kostbare Wasser entbrannt ist.


Perfekte Verfilmung eines mitunter feministischen Comics

Da es eine Comic-Verfilmung ist, wird der Film wahrscheinlich hauptsächlich nur Trash-Sience-Fiction-Fans gefallen.

Die Story ist rasant, unterhaltsam und spannend. Wer den Comic kennt und mag, wird begeistert sein. Der Charakter von Tank Girl alias Rebecca wird eins zu eins wieder gegeben und ihre schlagfertige, unnachgiebige und ungewollt charmante Art lässt einen in's Schwärmen kommen.

Wer sich jedoch einen erotischen Trashfilm erhofft, wie dieser Film leider viel zu oft genannt wird, wird sich täuschen.
Die Comicvorlage ist radikal-feministischer Natur und das kommt auch im Film rüber, Gott sei Dank!


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pippi langstrumpf ist endlich erwachsen geworden

Tank Girl ist eine der besten Comic-Verfilmungen. Lori Petty spielt die alberne Rebecca (Tank Girl) so überzeugend daß ich sie mir in der Realität fast gar nicht anders vorstellen kann. Zudem ist hier Naomi Watts (The Ring) in einer ihrer ersten Rollen zu sehen.


Punk im Jahre 2033.

Die Geschichte ist schnell zusammen gefasst. Es herrscht Wasserknappheit im Jahre 2033 und die Erde hat sich in eine Wüste verwandelt. Die Firma Water Power hat sich die Wasserreserven unter den Nagel gerissen und nicht vor, diesen Reichtum zu teilen. Tank Girl Rebekka und ihre Freunde haben es dennoch geschafft Wasser abzuzwacken, hierfür werden sie von Water Power exekutiert. Tank Girl wird verschleppt und soll für Water and Power arbeiten. Sie lehnt ab. Flieht. Lernt die Ripper kennen, eine Horde genmanipulierter Känguruhs die die perfekten Soldaten werden sollten. Sie verbünden sich, kämpfen dann gemeinsam gegen Water and Power.
Die Story ist nicht das Geniale an dem Film, es ist die Art und Weise wie er gemacht ist. Basierend auf dem Comic Tank Girl, gibt es immer wieder Sequenzen, die aus dem abgefilmten Comics stammen. Das Erscheinungsbild um Tank Girl ist in einem schrillen Punk Look gehalten und die Musik ist auf den Film perfekt abgestimmt.
Obwohl der Film inzwischen etliche Jahre auf dem Buckel hat, finde ich ihn noch immer gut. Lori Petty ist ein würdiges Tank Girl. Schriller Film.


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Ein wunderschöner kurzweiliger Feminismus

Was ist ein Kultfilm? Eines mit Sicherheit nicht: etwas, das allen gefällt. Und Tank Girl ist ein Film von dieser Sorte. Daher kann man es manchem Filmfreund kaum verdenken, wenn er diesen Streifen nach einmaligem Ansehen einfach nur blöd findet und ihn fortan keines Blickes mehr würdigt. Andere hingegen haben sich mit Lachtränen die Bäuche gehalten, denn ihrem Bedürfnis nach deftiger Albernheit wurde volle Genüge getan. Und ich weiß, zu denen gehöre auch ich. Tank Girl ist trashig, albern, witzig und blöd, herrlich blöd.
Dass Story und Figuren des Films aus einem Comic stammen, verraten schon die gezeichneten Sequenzen während des Vorspanns. Auch im weiteren Filmverlauf tauchen sie von rockigen Klängen begleitet immer wieder mal auf. Tank Girl ist eine superfreche Rotzgöre mit dem abgefahrensten Trash-Geschmack, den man sich denken kann - sie nennt einen quietschbunt verhohnepipelten Panzer (Tank) ihr eigen (natürlich ist er geklaut), dessen bestes Teil, die Kanone, liebt sie aber ganz besonders. Und sie ist sich total sicher: "Ich gewinne!" Diesen Anspruch reklamiert aber auch Kesslee, der Chef des Water-And-Power Konzerns, für sich - köstlich gespielt von Malcolm McDowell. Der mimt hier einen Ultramacho von einem Filmbösewicht, dem aber absolut viel mehr am Gewinnen liegt, als jedem anderen Menschen einschließlich des Tankgirls. In jener total verkorksten Welt der Zukunft, in der es nicht einmal mehr genug schlichtes Wasser für alle gibt, ist Wasser deshalb das Streitobjekt Nummer 1 geworden und um dieses Lebenselixier scheint sich in dem Film auch alles zu drehen. Aber eigentlich ist das nur die Kulisse für eine aberwitzige und chaotische Story, die ebenso unbekümmert erzählt wird, wie die Hauptheldin in sorgloser Manier jeden guten Geschmack und alle Etikette ultimativ missachtet. Vergiss, dass man keine Mädchen schlägt, denn Rebecca, so heißt das Früchtchen, schlägt ihrer Freundin einfach mal eben ein Auge blau, was solls. Aber auch die weiteren Helden der Geschichte sind in Punkto Geschmack nicht ganz taktsicher. Wenn ich da an das selbstgemachte Gedicht des Anführers einer blutrünstigen Bande mutierter Kängurus denke, dann bin ich froh, dass ich mir nur dieses eine anhören musste, denn zwischen den Strophen blies der auch noch mitleidlos in sein Saxophon, um seine krude Poesie mit quietschenden Tönen zu untermalen.
Lori Petty, die das Tank Girl spielt, bringt die anarchische Göre voll auf den Punkt. Ihre Bewegungen, das Augenrollen, wie sie schon wieder fast mit Stil die Zigarette hält und wie sie ihre definitiv nicht gesellschaftsfähigen Sprüche a la: Schlag mich nicht noch mehr, ich werde davon nur noch geiler! vorträgt, das begeistert. Aber auch Filmbösewicht McDowell hat sichtlich Freude an seiner Rolle. Sein Potential zum Charakterdarsteller kommt dieser abgespacten Figur Kesslee sehr zugute. Man muss ihm einfach alles glauben und ihn dafür von Herzen hassen. Am Ende wird er, der mächtige Water-And-Power Boss, vom Girlie-Panzer mit Bierdosen beschossen und muss, wie sich das bei guten Filmen für einen echten Schlechten gehört, schmachvoll ins Gras beißen. Na ja, eigentlich verliert er erst den Kopf und muss dann Wasser lassen, bis der Tod eintritt - auch ein nicht eben ästhetisches Detail dieses Films.
Tank Girl ist eine wirklich gelungene Comic-Verfilmung, die mit vielen skurrilen Einfällen und witzigen Sprüchen so an die 100 Minuten Kurzweil bietet. Das echte Tank Girl des Comics ist zwar noch um einiges trashiger, das heißt, im Film haben wir es bereits mit einer etwas weichgespülten Version zu tun, aber der schräge Charme und die frohsinnliche Natur der Heldin stehen ihr ausgezeichnet und kommen gut an. Etwas von ihrer unverschämten Art, sich ums Verrecken nicht um die Ansprüche der Großen und Mächtigen zu kümmern, kann man sich getrost in eine Ecke seines Herzens schreiben, denn genau hierin liegt wohl die beabsichtigte Hauptwirkung ihres Charakters, der sich um jeden Preis und, wenn es passt, mit den unflätigsten Bemerkungen gewürzt, seine wie auch immer verstandene Freiheit ertrotzt, freilich ohne dabei tatsächlich unanständig zu werden. Und diese Freiheit zeigt sich in krassen Widersprüchen, die ebenso zum Lachen reizen wie zum Nachdenken oder meinetwegen auch zum Kopfschütteln. Denn dass ein junges Mädchen so frei ist, einen Panzer mit deutlich erotischer Hingabe auch zum Schießen zu benutzen, und ebenfalls so frei, ihn dabei in ein knallbuntes Kinder-Dingens mit Gartengrill zu verwandeln, will mir als nicht ganz unoriginell erscheinen.
Die feministische Seite des Films möchte ich bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt lassen, ich vermute jedoch, an der Erfindung der Figur des Tank Girls dürften Männer wohl mehr Anteil haben als Frauen. Wie auch immer, wenn Rebecca irgendwo im Film resignierend mit den Augen rollt und angeödet meint: "Männer!", dann kann das nur zu ihrer Rolle und zum Film passen, der trotz aller Originalität nie den Anspruch hatte, eine ernste Botschaft zu verkünden, sondern der schlussendlich nur unterhalten will. Und das gelang ihm sehr gut, zumindest bei mir.


Bild

Nu ja

Ton

Goile, rockige Musi, die aus großen Lautsprechern knackig rauswummert.

Extras

Zwar interessieren mich Extras meist nur in zweiter Linie, aber für Extra-Fans hat die DVD wirklich nicht viel zu bieten.


Hauptdarsteller: Don Harvey, Ice-T, Jeff Kober, Lori
Petty, Malcolm McDowell, Naomi
Watts, Reg E. Cathey, Scott Coffey
FSK: 16
Regisseur: Rachel Talalay
Erscheinungsjahr: 1995
Sprache: Deutsch/Englisch/Spanisch/Italienisch
EAN: 4045167007208
Länge: 98 Min.
Bildformat: Widescreen
Genre: SiFi-Fantasy, Action



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Geschmackssache

Entweder man liebt oder man hasst diesen Film. Ich für meinen Teil liebe ihn. Ob Kult oder nicht, Tank Girl ist einfach ein lustig punkiger Film, der mit Sicherheit die Laune hebt.


reviews: page 1, 2



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