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  The Last Waltz | The Band, Eric Clapton
 
 
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The Last Waltz
The Band, Eric Clapton

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Martin Scorseses im Jahr 1978 entstandener, ausgesprochen eleganter Konzertfilm mischt dokumentarisches Material mit neu entstandenen Aufnahmen vom -- zumindest was die Originalbesetzung anbetrifft -- letzten offiziellen Konzert von The Band.

Scorsese filmt die Band-Mitglieder und die zahlreichen Gastmusiker mit der gleichen Begeisterungfähigkeit und dem gleichen Fingerspitzengefühl, die seine späteren Spielfilme, wie etwa Die Farbe des Geldes oder Goodfellas, auszeichnen sollten. Darüber hinaus erweist er sich im Gespräch mit den Musikern als ausgezeichneter Interviewer. Das wird besonders bei Frauenschwarm Robbie Robertson deutlich, der mit seinem Schlafzimmerblick gerade in den Großaufnahmen als Star in Erscheinung tritt. Der Knaller ist jedoch die Bühnenshow selbst, bei der eine nicht enden wollende Phalanx an Rock-Legenden (Van Morrison, Joni Mitchell, Paul Butterfield, Bob Dylan u.v.a.m.) gemeinsam mit The Band vor einem begeisterten Publikum abrockt. --Tom Keogh


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Mehr davon.

Es stimmt leider, dass das Konzert trotz der Länge und trotz der Interviews viel zu schnell vorbei ist. Aber es passt alles.
Als ich das Konzert zum ersten mal im im Fernsehen sah, war ich vielleicht 14 oder 15 Jahre alt. Davon blieb kaum ein zusammenhängendes Stück übrig, aber an die Stimmung, die damals aufkam, konnte ich mich erinnern.
Ich lief an der DVD vorbei und spürte das. "Ach was, so was kann man nicht konservieren...."

Doch doch. Es geht tatsächlich.

Minuspunkt für die deutschen Untertitel. Während der Bühnenszenen nerven sie. "Applaus, Beifall" - Konzert für Gehörlose? Dann fehlt noch "Stephen Stills kommt auf die Bühne". "... hat keine Gitarre". "bekommt eine". "spielt mit". So wäre es dann auch in Braille zu lesen... SCNR.


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Warum lange Umschweife machen?

Dies ist wohl die Mutter aller Konzertmitschnitte! Da hat ein absoluter Profi,nämlich Martin Scorcese allen Nachfolgenden gezeigt,wie das geht!!!


Sternstunde der Rockmusik mit Legenden und Hymnen

Am 16. November 1976 fand im "Winterland" in San Francisco mit dem Abschiedskonzert der Formation "The Band" eines der wichtigsten Ereignisse der Rockgeschichte statt. Aus den Filmmitschnitten machte Regisseur Martin Scorsese den dokumentarischen Konzertfilm "The Last Waltz", der zwei Jahre darauf in die Kinos kommen und neue Maßstäbe setzten sollte. Zum 25-jährigen Jubiläum ist der Film im Jahre 2003 vollkommen überarbeitet und neu abgemischt auf DVD erschienen.

Im Vorspann "Theme From The Last Waltz" werden die Bandmitglieder Levon Helm, Rick Danko, Richard Manuel, Jaime "Robbie" Robertson und Garth Hudson jeweils mit dem von ihnen hauptsächlich gespielten Instrument vorgestellt. Bei "Up On Cripple Creek", dem zweiten Stück, das von (dem als einzigem Nicht-Kanadier unter den Bandmitgliedern aus Arkansas stammenden) Levon Helm gesungen wird, bekommt man bereits den ersten Eindruck von Robertsons unverwechselbarer Gitarrenkunst. Der einzigen American Top 30 Single (1969) folgt dann Highlight auf Highlight, u. a.......

Bei "It Makes No Difference", einer weiteren Komposition Robertsons, bei dem Rick Dankos (1942-1999) sentimentaler Gesang durch einen Gospelchor unterstützt wird, wechselt sich Robertsons gefühlvolles Gitarrenspiel mit Tenorsaxophonpassagen Garth Hudsons ab. Als erster Gastmusiker tritt mit "Mr. Dynamo" Ronnie Hawkins ein alter Weggefährte auf, der mit den Bandmusikern in den Jahren 1960-1963 als "Ronnie and the Hawks" tourte. Gemeinsam mit dem "King of Rockebilly", den Bob Dylan als sein Idol und John Lennon als "Sir Ronnie" bezeichneten, spielen sie den Bo Didley Klassiker "Who Do You Love" von Ellas McDaniels aus dem Jahre 1956. Nachdem mit Neil Young und Joan Anderson, alias Joni Mitchell, zwei weitere Kanadier die Bühne betreten haben, folgt "Helpless", bei der die Folkrocklegende Young selbst zur Mundharmonika greift. Bei "The Weight" fällt besonders Robertsons doppelhalsiges Saiteninstrument (Kombination aus Gitarre und Mandoline) auf. Der aus dem Soundtrack des Kultfilms "Easy Rider" (1969) stammende Song wird von Levon Helm vorgetragen, der von Gospelsolisten und einem -chor unterstützt wird. Mit "The Night They Drove Old Dixie Down" und seinen Bäsersätzen folgt das Lied, durch das Image und der Mythos von "The Band" nachhaltig geprägt wurden. Die Hymne über das Ende der "Konföderierten" machte 1972 die Sängerin Juliane Werding mit ihrer deutschen Version "Am Tag als Connie Kramer starb" bekannt. Songschreiber Neil Diamond kann bei "Dry Your Eyes", das er gemeinsam mit Robertson geschrieben hatte, seine kraftvolle Stimme besonders zur Geltung bringen. Anschließend gibt es ein Zusammenspiel mit dem bereits 61-jährigen Muddy Waters (1915-1983) Die Blueslegende bringt den von Melvin London and McKinley Morganfield komponierten Klassiker "Mannish Boy".

Danach gibt es in "Further On Up The Road" zwischen Eric Clapton (Old Slowhand) und Robertson (dem, lt. Bob Dylan, mathematischen Gitarrengenie) ein historisches Gitarrenduell zweier wahrhaft virtuosen Meister ihrer Zunft. Das Zusammenspiel "Evangeline" mit der "Grande Dame des Country" Emmylou Harris stammt jedoch nicht aus dem Konzert. Dennoch zeigt es einmal mehr die Vielseitigkeit der 5 Musiker von "The Band", die zusammen mehr als 15 Musikinstrumente beherrschen. Fiddle und Ziehharmonika lassen an den französischen Musette(walzer) erinnern und geben ein Gefühl für Cajun(music).Mit grandioser Stimme und dem selbst komponierten und leidenschaftlich vorgetragenen "Caravan" begeistert danach der irische Sänger Van Morrison (von der Gruppe "Them", die 1966 "It's All Over Now Baby Blue performte) das Publikum. Schließlich betritt Robert Zimmermann, alias Bob Dylan die Bühne. "The Band" war Dylans Begleitgruppe, als dieser 1965 auf dem Newport Folkfestival seine Gitarre in einen Elektroverstärker stöpselte und damit den revolutionären Startschuss zum Übergang des Folksongs zum Rock gab. Nach Dylans nasal intonierten "Forever Young" kommt es mit seinem "I Shall Be Released" zum fulminanten Finale -con tutti-, bei dem auch Ex-Beatle Ringo Starr und (der damals neue) Rolling Stone Ron Woods mit von der Partie sind.

Neben Interviews zwischen den Songs bietet auch die zweite DVD weiteres Zusatzmaterial wie Jamsession etc. und der Zuschauer erfährt z. B. wie es zum Namen "The Band" gekommen ist. Nach fast 30 Jahren ist diese Sternstunde mit den wichtigsten Impulsgebern und Protagonisten moderner Rockmusik immer noch grandios und im höchsten Maße hörens- und sehenswert. 5 Amazonsterne!


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Simple the Best

Ich habe diesen Film vor über zwanzig Jahren das erste mal gesehen, mir später die CD gekauft und gleich zugeschlagen als die DVD im Mai 2008 auf den Markt kam.

Es ist nicht nur eine Generation die in diesem Film gezeigt wird, es ist eine Lebenseinstellung.

Für jeden der keinen Bock auf Techno, House, oder noch schlimmeres hat, für alle die noch richtige handgemachte Musik hören wollen ist The Band - The last walz einfach das Beste... ob als DVD oder CD


Dokumentation Ende einer musikalischen Ära

Diese DVD ist ein einmaliges musikalischen Erlebnis. In diesem Konzert wird für mich irgendwie das Ende einer Musikära der Rockgeschichte dokumentiert. Die Großen des urwüchsigen Rocks verschwanden Mitte der 70er Jahre in der Versenkung oder lösten sich auf. Es begann das Diskozeitalter und die Zeit der kommerzgetriebenen Rock- und Popmusik (natürlich gibt es Ausnahmen).
Im Konzert auf dieser DVD sind die Wuzeln der urwüchsigen Rock zu bewundern: Der Blues von Muddy Waters, die Songs von Bob Dylan, die Gitarre Eric Claptons, die Stimme Van Morrisons und dazu The Band, die mit ihrer Musik all diese Quellen auf den Punkt bringen, und dies in genialer Musikalität. Das Dekatenz ausstrahlende Bühnenbild unterstreicht diese Atmosphäre noch.
Die Interviews mit den Musikern und vor allem auch das Interview mit Scorsese über das Abenteuer der Entstehung dieses Films machen die DVD zu einem beeindruckenden Erlebnis. Ich habe den Film vor 28 Jahren im Kino gesehen, die DVD bringt dieses Erlebnis in Top Qualität rüber.


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