FilmDer Film lief im deutschen Fernsehen unter dem Titel ?Das unbekannte Gesicht".Humphrey Bogart spielt den wegen Mordes an seiner Frau verurteilten Vincent Parry. Er bricht aus St. Quentin aus und erhält unerwartete Hilfe von einer fremden Schönen (Lauren Bacall), die ihn aufnimmt. Durch die Vermittlung eines Taxifahrers kommt Parry zu einem Gesichtschirurgen. So verändert, versucht er den wahren Mörder zu finden und kommt dabei trotz Gesichts-OP in Gefahr...Nach Haben und Nichthaben (1944) und Tote schlafen fest (1946) ist ?Die schwarze Natter" der dritte Film von Bacall und Bogart. Zu Beginn des Filmes, vor der OP, ist Bogart nicht zu sehen. Die Kamera (subjektive Kamera) nimmt seine Perspektive ein, sieht durch seine Augen. Erst als der Verband fällt, sieht man sein Gesicht.
MeinungAuch wenn der Film nicht an Bogarts große Klassiker wie ?Cassablanca" ,"Der Malteser Falke" oder ?Tote schlafen fest" herankommt, ist ?Die schwarze Natter" ein sehr spannender Krmi. Bildsprache und subjektive Kamera machen aus ihm einen sehenswerten Vertreter des Film Noir.Bei Bogart/Bacall knistert es in ihrer großartigen Weise.
Die DVDDas Format ist 4:3 - Fernsehformat. Das Bild ist gut. Es hat zwar Dropouts aber auch sehr gute Schärfe und Kontrast. Der Ton ist gut.An Features gibt es eine ?Story of Dark Passage", die etwas langatmig ist. Nett ist ein Bugs Bunny -Cartoon in dem neben Frank Sinatra und den Marx Brothers auch Humphrey Bogart als Toons auftreten. Und wem erliegt wohl Bugs Bunny?
Fazit: sehenswert.