Down in the Valley | Edward Norton, Evan Rachel Wood
DVD Filme:
down in the valley
Down in the Valley
Edward Norton
,
Evan Rachel Wood
Ufa/DVD, 2007
Kundenbewertung:
(5 Bewertungen)
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Universum Film
Down
in the
Valley
(Edward Norton), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.03.07
Erst schlägt das Herz höher, dann rutscht es in die Hose!
Der Storyansatz ist durch Amazon hinreichend dargestellt. Deshalb widme ich mich lediglich der Bewertung und Empfehlung.
?
Down
in the
Valley
? ist einer jener Filme, der durch die Darstellung glänzt und nicht durch schöne Bilder oder einen scharfsinnigen Plot (was nicht heißen soll, dass der Plot des Filmes schlecht wäre). Mit Edward Norton und David Morse im Repertoire kann ein Film nur schwerlich etwas falsch machen. Norton spielt gewohnt vielschichtig und facettenreich (Seine übliche und hervorragende deutsche Synchronstimme ist leider durch eine ganz andere ersetzt worden, aber auch diese ist in Ordnung). Nur wenige Schauspieler sind so wandlungsfähig, dass sie beim Zuschauer innerhalb einer Szene gleichzeitig (oder sehr schnell hintereinander) Gefühle von Sympathie und Abscheu für den Protagonisten hervorrufen können. Wer sich als Zuschauer auf Evan Rachel Wood einlässt und mit ihr fühlt, der wird gegenüber Norton im einen Moment das Gefühl echter Freiheit verspüren und im nächsten die Beklemmung nicht loswerden, wenn dieser so vereinnahmend spielt, dass man sich von einer Müllpresse geliebt fühlt, die einen drücken möchte so fest sie nur kann. Wood fügt sich übrigens wunderbar ein. Ihre Darstellung der störrischen Teenagerin, die ihre eigenen Entscheidungen treffen möchte ist durchweg glaubhaft dargestellt und dennoch ist sie dabei so sehr Sympathieträgerin, dass man ihre Gegenwart im hinteren Teil des Filmes sehr vermisst. David Morse scheint sich auf (tragende) Nebenrollen spezialisiert zu haben, die er dafür auch mit Bravour meistert. So auch in diesem Film. Auch bei ihm gerät der Zuschauer sehr schnell in die Versuchung seinen Charakter in eine Schublade zu stecken. Doch wird diese schnell zu klein werden. Der kleine Culkin bleibt so undurchsichtig wie es die Rolle verlangt. Er ist ein verstörter kleiner Junge der nicht weiß wo er hingehört und es auch gar nicht wissen kann. Zurückgezogen und verschüchtert stellt er ein Anhängsel dar, das auf der Suche nach Zuwendung ist. Auch seine Darstellung ist überzeugend.
Die Konstruktion der Geschichte an sich ist einfach, aber nicht einfach zu schlucken. Die schon beschriebene Darstellung von Norton ist Thema des gesamten Filmes: Enge und Weite. Die Sehnsucht nach Freiheit und dennoch der unbändige Drang nach Kontrolle. Dass diese Wünsche spätestens dann kollidieren, wenn mehr als eine Person auf Erden lebt bekommt der Zuschauer bald zu spüren. Es gibt keine Helden deren Verhalten man nicht ständig rügen müsste, aber auch keine Bösewichte die nicht auch ihre liebenswerten Seiten hätten. Es gibt kaum ein klares Opfer- oder Täterprofil. Die Handlung setzt auf echte Menschen und die sind allesamt grau. Und der Film ist eine Lehrstunde darin, wie sehr man sich doch immer wieder von ersten Eindrücken bei Menschen täuschen lässt. Aber es sind nicht nur solche banalen Weisheiten die der Film wachruft, sondern auch die Erkenntnis, dass Vorurteile zwar schlecht, deshalb aber nicht unbedingt falsch sind und dass auch Menschen die einen anwidern Recht behalten können und oftmals klüger sind als die Sympathieträger mit denen man sich so leicht identifiziert.
Dass ?Down in the Valley? sowohl eine echte Romanze als auch ein echter Thriller ist, heißt nicht, dass er der perfekte Film für Paare ist, deren einer Teil auf Romantik mit wohltuendem Ende und deren anderer Teil auf kompromisslose Härte ohne Gefühlsduselei bedacht ist. Es würden beide enttäuscht werden. Der Film ermöglicht keinen munteren Abend und er wehrt sich auch dagegen in Reihe mit anderen Filmen gesehen zu werden. Meine fünf Sterne wird wohl nur der unterschreiben können, der Schauspiel als Kunst betrachtet und seine Freude daran hat diese Kunst par excellence zu erleben, unabhängig davon, womit einen dieses Handwerk konfrontiert. Denn wer beim Filmschauen immun gegen Gefühle (gleich welcher Art) ist und der Darbietung der Schauspieler gleichgültig gegenüber steht, der wird sich wahrscheinlich langweilen.
Viel Freude wünsche ich allen, die sich auf ernst zu nehmende Charaktere und eine schillernde Geschichte einlassen möchten.
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Norton wieder mal top...
... der Film, naja.
Teilweise ist die Story vorhersehbar und der Film ist sehr langatmig.
Bis auf die wieder einmal gute schauspielerische Leistung von Edward Norton nicht sehenswert...
Eine Klasse für sich
Edward Norton ist immer ein Qualitätssiegel - ob als Schauspieler oder als Regisseur und Produzent. In dem Film "
Down
in the
Valley
" versteht er es meisterlich den anfangs harmlos wirkenden Freizeit-Cowboy Harlan und die in ihm versteckte, im Verlauf der Handlung immer mehr heraustretende zerrissene Persönlichkeit voller verratener und selbst kaputtgemachter Träume zu entwickeln. Wie Harlan dabei bewußt oder unbewußt seine Mitmenschen (Tobe, Lone, Waid) manipuliert, ist sowohl vom Drehbuch als auch von der Regie her toll umgesetzt. Alle Schauspieler machen ihre Sache gut; die Kamera ist hervoragend und die Musik ebenso. Ohne Norton allerdings wäre der Film nie das geworden, was er ist - der ungewöhnliche und glaubhafte Trip eines jungen Burschen, der mit dem Leben nicht zurechtkommt und dabei irgendwann draufgeht. Die letzten Worte des Drehbuchs, gesprochen von Tobe und ihrem Bruder Lone, als sie die Asche Harlans in den Wind streuen, sprechen für sich: "Sag nichts, denk es nur."
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Gelungener Film...
An einer Tankstelle in der Peripherie von Los Angeles macht die 18jährige Tobe die Bekanntschaft des angeblich frisch aus Dakota herbei gerittenen Cowboy Harlan und verliebt sich sofort bis über beide Ohren in den charmanten Drifter mit den hochfliegenden Zukunftsträumen. Tobes Vater, dem gestrengen Sheriff Wade, ist der ziellose Jüngling mit der besitzergreifenden Art dagegen überhaupt nicht geheuer, was bald zu innerfamiliärem Zerwürfnis und schließlich einer blutigen Katastrophe führt.
Ein Film,der durch die gute Handlung und die ,bereits bekannte, gute Leistung des Schauspielers Edward Norton den Zuschauer bindet und mitfiebern lässt.
Keine 5 Sterne,da er vielen Zuschauern eventuell etwas langatmig erscheint.
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