The Reminder | Feist
Musik:
the reminder
The Reminder
Feist
Polydor (Universal), 2007
Kundenbewertung:
(30 Bewertungen)
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Kauftipp
THE
REMINDER
Das Beste was ich dieses Jahr gehört habe!
Feist sind sogar besser als Mazzy Star. Denn manchmal ist Hope einfach zu melancholisch - depressiv. Jedoch hebt einem
Reminder
immer wieder hoch, nimmt einen mit und zaubert ein Lächeln auf das Gesicht. Und das ist ein Versprechen!!! Jeder sollte sich diese Platte zulegen, einen Tee machen und einfach nur geniesen. Ok, stricken ist noch erlaubt =)
Eine eigene Hausmarke!
Feist war mir vor dem Album "The
Reminder
" nicht bekannt. Ich bin wie so viele über den Song aus der Werbung gestolpert und verdutzt lauschend stehen geblieben. Was ich dann auf dem Album zu hören bekam, war sehr erstaunlich:
Ein Stimme die stark an Kate Bush erinnert und Musik die aufgrund ihrer Einzigartigkeit keinen direkten Vergleich mit anderen Künstlern zulässt. Vielseitig, abwechslungsreich und weit weg vom Mainstream der Chartprodukte hat Sie einen eigenen Stil der sich frei und frisch abseits beengender Konventionen vorgestanzter Genren bewegt. Relativ mühelos vermischt sie unterschieldiche Einflüße (Jazz, Blues, Pop, ...) und Instrumente (Banjo, Saxophon, Orchester, ...) zu einem anspruchsvollen und doch eingängigen Sound der stets seinen Wurzeln im Folk treu bleibt.
Sie klingt dabei nicht wie ..., sondern bewahrt sich eine völlig eigene individuelle Note. Feist steht für sich, was das größte Kompliment ist, dass man einer Künstlerin machen kann.
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Gänsehaut!
Endlich mal wieder eine Künstlerin die diesen Namen ( Künstler) auch verdient hat!
Endlich mal wieder eine Musik die aus Ihrem Innerstem rausgeholt wurde und das Ausdrückt was auch da ist! Dies ist keine von diesen Oberflächlichen, sterilen Produktionen die unsere Ohren verkleistern! Feist lebt und liebt was Sie macht! Davon gibt es kaum noch Musiker, schade! The
Reminder
ist ein Abenteuer und es macht Spaß zu hören! Gänsehaut inklusive!
So naheliegend dieser Titel ist: Nie war ein Reminder so angenehm.
Als "The
Reminder
" im letzten Herbst erschien, da hatte jeder etwas zu Leslie Feist zu sagen. Blogs, das Feuillton und, da will ich jetzt gar nicht so tun, auch ich. Man hat den Eindruck, dass das was Joanna Newsom vor knapp 1 Jahren war, nun Leslie Feist ist. Nicht, dass sich die beiden so furchtbar ähnlich klingen würden. Die Komplimente über sie tun es aber: Kompromisslose, wünderschöne Stimme. Von der Begleitmusik wunderschön in Szene gesetzt. Gut, es stimmt. Die manchmal zuckende (My man, my moon), manchmal anschmiegsame (My Heart Behaves) und manchmal neckige (One Two Three Four) instrumentale Rahmenbildung bringt die Stimme der 32jährigen Kandierin bewundernswert zur Geltung. Und das hätte ich so wohl auch über Joanna Newsom sagen können. Um aber Newsom endlich aus dieser Renzension heraus zu bekommen sei der Unterschied genannt, der den viel zu oft benutzten Vergleich dieser beiden so falsch macht: Newsom spielt mittlerweile auf ihren Platte genau so Theater wie sie Musik macht. Schminke aufgetragen und große Gesten machend. Das macht die wesentliche genügsamere Feist nicht.
Was nicht heißt, dass die Platte nicht ihre Überraschungsmomente hat, die über den bisherigen Feist-Kosmos hinausgehen. "Sea lion woman" kommt ungelenk funkig daher und bietet am Ende fast so etwas wie ein Gitarrensolo. Das hat es bei Feist noch nicht gegeben. Nach diesem Track, der die Mitte des Albums bildet, geht es dann auch lockerer daher. "Past in present" klatscht sich den sprichwörtlichen Wolf und der tanzende Gesang zu verspaßten Bläsern und ausgelassenem Klaviergeklimper im schon angesprochenen "One Two Three Four" gibt der Platte seine abgedrehtesten Momente. So bildet man erfrischende Gegenpunkte zu den zaghaft hingehauchten Highlights wie Brandy Alexander.
Diese Momente sind es auch, die "The Reminder" nicht nur zu einem richtig guten Album machen, sondern auch gleichzeitig zum besten, was Feist bisher hervorgebracht hat. Ohne das Schöne zu verlieren ist Feist quirliger, vielschichtiger und unberechenbarer geworden. Wo soll das noch hinführen?
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'Feist ist Liebe'....
...Das ist wohl das schönste Zitat, den ich bis heute über sie gehört habe, und ich stimme voll und ganz zu.
Die vorigen Alben 'Monarch' und der Klassiker 'Let It Die' sind Meisterwerke, die Feist zu einer meiner liebsten Sängerinnen gemacht haben.
'The
Reminder
' setzt noch einen drauf, das Album hat einfach alles:
Tolle Melodien, geniale Instrumentalisierung und eine toll eingesetzte Lo-Fi Aufnahmetechnik.
Leslie Feist's Musik ist wie ein Märchen.
Anspieltipps:
My Moon My Man - erste Single, ein Uptembo-Ohrwurm
1 2 3 4 - auch eine Single (tolles Video)
The Water - DIE Ballade des Albums, einfach nur groß!
Sea Lion Woman - tolles Nina Simone Cover
Kein Lied fällt aus dem Rahmen, durchweg ein sehr gelungenes Album, dass in Sammlungen von Liebhabern von echter Musik nicht fehlen darf.
Wer das Album noch nicht hat, sollte sich diese Digipack Version (siehe Foto) holen,
die macht auch im CD-Regal was her und ist etwas, das man sich immer wieder gerne anschaut.
Unbedingt reinhören!
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Titel / Tracks
So Sorry | I Feel It All | My Moon My Man | The Park | The Water | Sea Lion Woman | Past In Present | The Limit To Your Love | 1234 | Brandy Alexander | Intuition | Honey Honey | How My Heart Behaves
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