2 Tage In Paris | Adam Goldberg, Daniel Brühl
DVD Filme:
2 tage in paris
2 Tage In Paris
Adam Goldberg
,
Daniel Brühl
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Kauftipp
Ja, ja, ja, genau so ist es!
Ich bin zwar auf dem Papier Deutsche, bin aber auch zeitweise in Frankreich aufgewachsen...und ich als ich den Film sah, fühlte ich mich zu Hause, das bedeutet: ja genau so ist Frankreich....Der Amerikaner (ich kenne einige, die genau so sind) könnte auch ein Deutscher sein (habe einige
Paris
besuche mit deutschen Freunden hinter mir!)...! Besonders die Szene mit dem Schimmel im Bad hat mir meine französische und mein deutsche Seite in mir klar gemacht: wenn ich mir den Film als Deutsche ansehe, finde ich den Schimmel eklig und brrrrr. Wenn ich das ganze mit meiner französischen Seele (die auch französisch denkt) ansehe finde ich Schimmel irgendwo in Paris in einem Dachatelier völlig normal! Ich finde den Film klasse, da wirklich die Unterschiede zwischen Franzosen/Amerikanern treffend dargestellt sind. Und eines wurde mir dabei wieder einmal klar: im französischen Alltag kann man vieles einfach nicht verstehen und muss es als "verrückt" bezeichnen, wenn man es nie gelebt hab! Da ich Französisch/Deutsch fließend spreche waren für mich auch die Untertitel nicht nervig.
Alles in allem für mich ein wirklich empfehlenswerter Film!
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Ein Amerikaner in Paris!
Die französische Fotografin Marion( Julie Delphy) ,- sie lebt eigentlich New York- , verkörpert eine leicht überdrehte Person aus der
Paris
er Bohemien -Szene. Befreundet ist sie mit dem hypochondrischen, dazu noch reinlichkeitsbesessenen amerikanischen Ingenieur Jack( Adam Goldberg).
Das etwas schräge Liebespaar hat zu Filmbeginn ihre Europareise bereits abgeschlossen und ist gerade in Paris angekommen. Dort verbringen die beiden noch zwei
Tage
im Haus von Marions Eltern .
Jack hat Europa distanziert durch das Auge der Kamera erlebt und alles , was er sah, abgelichtet. Venedig war ihm zu schmutzig und damit zu unhygienisch, auch gegen Paris hat er Vorbehalte.
Marions Vater ist Künstler, die Mutter ein Althippie, die der körperlichen Liebe in jungen Jahren nicht abgeneigt war, wie sie dem entsetzten Jack mitteilt, der sie fortan für eine Schlampe hält. Marions jüngere Schwester ist übrigens Psychologin. Jack wähnt sich im Irrenhaus.
Hinzu kommt , dass die Wohnung der Familie nach Jacks Meinung andere als clean ist. Der Amerikaner antwortet mit Migräne.
Der genussfeindliche Jack hat pausenlos Angst sich durch die französischen Speisen zu vergiften. Desweiteren hat er Angst vor Attentaten in der Stadt und fühlt sich vom Anblick der Arabern in Paris furchtbar bedroht .
Dem Leben auf den Märkten, die Marions Vater ihm zeigen möchte, vermag er nichts abgewinnen. Tote Tiere entsetzen ihn .Er kann sie nur als Frikadellen verarbeitet in Mc Donalds-Produkten als Nahrungsmittel akzeptieren.
Marion, die in den beiden Tagen auf der Straße , auch auf Feten alten Lovern zufällig begegnet und mit diesen charmant plaudert, bringt mit ihrem Verhalten Jack schier zum Wahnsinn. Seine Eifersucht hat geradezu komische Züge.
Die Gepflogenheit der Franzosen entsprechen nicht den spröden Denkschemen dieses kauzigen, puritanischen Amerikaners, für den in Paris sein Weltbild zusammenzubrechen droht......
Die Dialoge sind ungemein witzig, die Untertöne höchst intellektuell. Der Film hat durchaus Tiefgang, obgleich er durch die Schnelligkeit der Dialoge sowie durch die pausenlos wechselnden Bilder federleicht daherkommt.
Die Seitenhiebe auf amerikanische Verhaltensmuster sind sehr amüsant, inbesondere , weil sie mit einem wohlwollenden Augenzwinkern dargestellt werden.
Empfehlenswert!
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Julie Delphy und Adam Goldberg in Hochform
Story:
Marion (Julie Delphy) und Jack (Adam Goldberg) sind seit 2 Jahren ein Paar. Sie ist französin und er Ami. Beide machen ein Europa Trip und wollen 2
tage
bei Marions Eltern vorbeischauen und
Paris
checken. Jack ahnt nicht, worauf er sich da einlässt: lauter Irre aus Jacks Sicht. Dazu treffen die beiden einige Ex Liebhaber von Marion, was Ihn an der Ernsthaftigkeit seiner Beziehung zweifeln lässt.
Der Film erfüllt vom Titel und wahrscheinlich auch von Kurzreviews zunächst einige Love-Story Hollywood Klischees. Aber der Film war für mich eigentlich eine Satire, verpackt in einem Beziehungsdrama. Julie Delphy hat hier auch Regie geführt, spielt mit allen stereotypischen Vorurteile zwischen Amis und Franzosen (bzw Europäern allgemein). Es ist lustig zu sehen, wie alle um Jack herum Ihn irgendwo ignorieren und einfach Französisch reden und er nix rafft...und natürlich reden alle immer über Ihn. Und wenn ein Franzose mit Ihm Englisch redet, geht es immer nur um Schwachsinn (Politik, Sex etc). Dazu gibt es zahlreiche tolle Dialoge zwischen Jack & Marion, die harmlos anfangen und im Streit enden (oder umgekehrt). Am Ende hat der Film sogar eine Message, die ich auch teile. Der Film taugt IMO auch, um ggf Frauen reinzulegen, weil der Film letztendlich etwas anderes ist, als er vielleicht zunächst vorgibt.
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