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  Genesis - When in Rome/Come Rain Or Shine - Live 2007 (3 DVDs) | Genesis
 
 
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Genesis - When in Rome/Come Rain Or Shine - Live 2007 (3 DVDs)
Genesis

EMI Music Germany GmbH & Co.KG, 2008

Kundenbewertung:(38 Bewertungen)
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LIVE OVER EUROPE/WHEN IN ROME


Sehr empfehlenswert

Wie nicht anders erwartet: ein perfektes Genesis - Konzert!

Mein Highlight und deshalb würde ich mir die DVDs wieder kaufen, ist die "Acoustic Version" von Ripples im Hotelzimmer.

MfG


schön wars...

Ich hab das 3'er DVD Box Set zum Geburtstag bekommen und mich natürlich riesig gefreut. Klanglich sind die DVD's völlig in Ordnung, der Preis ist auch OK für die Spielzeit.

Generell muss man aber sagen das die große Zeit von Genesis vorbei zu sein scheint. Tony Banks, wie immer exzellent-aber seit Jahrzenten unterschätzt. Rutherford-der immer noch glaubt er könne gut Gitarre spielen, hat die schwierigen Parts vom Spitzengitarristen Stuermer spielen lassen. Thompson scheint das eine oder andere mal etwas gelangweilt-aber auch er ist nicht mehr der Jüngste. Und Collins-na ja, auf der Bühne ein Clown, teils etwas sehr übertrieben, aber immer noch ein richtig guter Schlagzeuger.

Highlights sind -natürlich- die Songs vor dem kommerziellen Absturz von Genesis. Und die sollte man auch schön laut genießen. Die übrigen Songs muss man halt notgedrungen akzeptieren.
Aber nicht immer so auf den Kommerz-Songs rumreiten, denn auch Genesis muss Rechnungen bezahlen und mit dem -zugegebenermaßen genialen- 70'er Jahre Prog geht das nun mal nicht.

Die Lightshow ist recht ordentlich, manche Effekte sind brilliant, anosnsten ist sie sehr gefällig. Als Genesis Fan der älteren Songs und Besucher des Berlin-Konzertes musste ich mir die DVD natürlich schenken lassen und ich kann sie auch nur empfehlen.



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Oberklasse...

Als die Pressebrichte bezüglich der Reunion von Genesis bekannt wurden, war ich hellauf begeistert, da sogar eine mit Peter Gabriel und Steve Hackett nicht ganz unwahrscheinlich schien.
Nun, daraus wurde ja leider nichts. (Hätte ich doch ganz gerne gesehen, da ich mit meinen 28 Jahren die Gabriel/Hackett Ära leider nicht Livehaftig miterleben durfte).
Aber ok, mit Collins als Sänger gab es immer noch genügend Highlights.

Zum Konzert:
Bei diesem ist das Verhältnis im Gegensatz zur We can`t Dance DVD abgerundeter.

Genial und absolute Gänsehautatmosphäre verbreitende Perlen wie In the Cage, Ripples und Carpet Crawlers ließen mich mit Tränen der Freude zurück.

Aber auch die Instumentalen Stücke in denen Collins zeigen darf das er noch nicht zum alten Eisen zählt sind absolute Highlights.

Zusätzlich wird das ganze von Stücken mit denen ich als Kind quasi augewachsen bin, wie Mama, Home by the Sea, Land of Confusion oder auch No son of mine, die auf der We cant dance Tour (DVD) aber einen Tick intensiver rüberkamen, nochmals positiv aufgewertet.

Aber gut, die Herren gehen nun mal auf die 60 zu und deshalb gibt es wirklich nichts zu meckern ;-)
Außer das ich mir das ein oder andere Lied mehr aus den 70ern gewünscht hätte.
Nicht nur ältere Semester finden diese Phase äußerst Kreativ ;-) !!!

Alles in allem ist diese DVD aber eine runde Sache und ist jedem Fan der Band zu empfehlen. Alt und jung gleichermaßen!!!


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Sie setzen nach so vielen Jahren schon wieder neue Maßstäbe...

Eine halbe Million Zuschauer auf dem antiken Circus Maximus in Rom, das ist die historische Kulisse beim Abschlusskonzert von Genesis' Reunion-Tour 2007. Man würde es wohl kaum glauben, gäbe es die dazugehörige DVD nicht. Menschenmassen - so weit das Auge sehen kann - immer wieder von Turm- und Krankameras aus zahlreichen Perspektiven heraus hochprofessionell eingefangen. Alles blickt auf eine skurrile Bühnenarchitektur, 68 Meter breit, von einer übergroßen, geschwungenen LED-Wand mit zwei Außenbildschirmen gesäumt, darüber sieben Türme, an deren Schienen Scheinwerfer in den römischen Nachthimmel empor fahren. Gigantisch, irgendwie außerirdisch, lebendig?? Allein die Optik dieses Events ist geschichtsträchtig!

Das Konzert ist es ohnehin - nicht nur wegen der Zuschauerzahl, sondern weil es der Abschluss einer nicht mehr für möglich gehaltenen (einmaligen?) Reunion-Tour darstellt. Die Wiedervereinigung des Genesis-Dreiers Banks, Collins und Rutherford, nachdem eine zuvor angepeilte Wiedervereinigung in der Ur-Konstellation mit Gabriel und Hackett geplatzt war. Dafür sind Gitarrist Daryl Stuermer und Drummer Chester Thompson dabei, die schon seit 1977 zum Live-Line-up und damit irgendwie zum 'Inventar' der Band zählen und ganz 'nebenbei' technisch äußerst versierte Musiker sind. Sie sind die ideale Besetzung, um zusammen mit den kreativen Genesis-Köpfen der Post-Gabriel-Phase Songs aus den Jahren 1973 bis 1991 zwei Stunden und 40 Minuten lang zum Leben zu erwecken und den Circus Maximus mit einem Hauch von Magie zu erfüllen.

Irgendwie schaffen sie es sogar, bis auf die ganz frühen Gabriel-Jahre und das Nachzügler-Album mit Ray Wilson allen Genesis-Schaffensphasen gerecht zu werden - so weit das im Rahmen eines Gigs möglich ist. Radiophile Pop-Songs - künstlerisch gleichwohl wertvoll, 'Genesis-like' eben - von "I Can't Dance" ("No Son Of Mine", "I Can't Dance"), "Genesis" ("Mama") und vor allem der kommerziell erfolgreichsten Platte "Invisible Touch" ("Land Of Confusion", "Invisible Touch") sind natürlich Pflicht. Doch zu den Höhepunkten der Show avancieren die komplexeren Kunstwerke aus dem Band-Repertoire - und die stammen nicht nur aus grauer Vorzeit, sondern es gab sie auch in den Zeiten, in denen man schon 'poppiger' komponierte.

"Home By The Sea" (in der Langfassung inklusive "Second Home By The Sea") und "Domino" mit ihren komplexen Wendungen - Highlights - atmosphärisch gepusht durch dramatische bis Ehrfurcht erregende Bombast-Animationen auf der Riesen-LED. Gleichermaßen herausragend ist fast jede Minute richtig 'alten' Materials. Dazu gehört die schaurig-fesselnde Inszenierung von "In The Cage". Dazu gehört der Klassiker "I Know What I Like" in einer XXL-Version. Dazu gehören einige Instrumentalstrecken, zum Beispiel aus "Cinema Show", dem wunderbaren "Firth Of Fifth" (gefühlvolles Stuermer-Solo zum Zungeschnalzen!) oder "Los Endos", das gleich den Charme des kompletten "A Trick Of The Tail"-Albums verströmt. Und dazu gehören die unnachahmlichen Balladen "Ripples", "Afterglow" und "Carpet Crawlers" mit ihren intensiven Gefühlswelten, die nichts von ihrem Zauber eingebüßt haben.

Tatsächlich drehen Genesis gekonnt die Zeit zurück, wenn auch Phil Collins' Stimme nicht mehr so höhentauglich ist wie einst, was aber kaum auffällt, weil man ein paar Songs vorsorglich etwas runtermoduliert hat. Am zweiten Schlagzeug nimmt Collins, wie gewohnt, immer wieder mal Platz, wenn der Gesang Pause hat. Nette Variation gegenüber früher: Das Drum-Duett mit Chester Thompson beginnt an zwei Hockern statt an den Drumkits. Ansonsten hält Collins mit seinen mitunter komischen, halb-italienischen Ansprachen hin und wieder Kontakt zum Publikum, was auch bitter nötig ist, denn die fünf kleinen Männchen auf der Riesenbühne im Mega-Stadion haben keine übermenschliche Bühnenpräsenz, sondern sind nun Mal ganz im Gegenteil, recht zurückhaltende Zeitgenossen und drohen zuweilen im Gigantomanismus der Kulisse unterzugehen. Das vermeidet Frontmann Collins gerade noch, indem er die Massen mit so manchen Gesangsspielchen teilhaben lässt und den 'Domino'-Effekt ganz amüsant und minutenlang mit Hilfe von Scheinwerfern am Publikum erklärt.

Irgendwie haben sie am Ende alles richtig gemacht und eine beeindruckende Show auf die Beine gestellt. Streiten könnte man darüber, ob noch mehr alte Perlen in die Setlist gehört hätten und "Cinema Show" oder "Firth Of Fifth" nicht hätten ungekürzt bleiben müssen. Aber man freut sich ja schon über das Gebotene und außerdem lassen sich aus der Setlist einer Bandkonstellation der Post-Gabriel- und Post-Hackett-Ära nun Mal nicht viele der gespielten Stücke streichen.

Das Bonusmaterial gibt's wohl portioniert, Song für Song. Zu Beginn eines jeden Stücks erscheint links oben im Bild ein kleiner 'Duke'. Auf Knopfdruck laufen jeweils ein paar kurze Filmchen von den Proben oder unterwegs auf Tour mit Situationen, in denen es genau um diesen einen Song ging. Natürlich lassen sich die Sequenzen auch gesondert abspielen, ohne dass man das Konzert unterbricht. Umwerfend sind sie aber nicht. Meistens wird über Details geknobelt und kollektiv drüber beraten, wie man dies und jenes wohl früher gespielt hat. Ziemlich cool ist aber Chesters und Phils Drum-Duett auf dem Lederhocker im Hotelzimmer.

Die Tour-Dokumentation auf DVD 3 begleitet die Band von den allerersten Proben 2006 in New York an. Hier kann man richtig schön mitfühlen, wie tief anfangs noch der Frust gesessen hat, als so mancher der jungen Männer schmerzlich realisieren musste, wie lange er die Stücke nicht mehr gespielt hat. Und außerhalb der Proberäume werden wir Zeuge, wie Monate bis Tage und Stunden vor der ersten Show Ideen gesammelt, Bühnenskizzen und Videowand-Animationen besprochen werden. Unfreiwillig amüsant wirkt immer wieder die Zurückhaltung vor allem der Herren Banks und Rutherford, die bei der tollsten Präsentation riesiger Feuer-Effekte für begeisterte Pyrotechniker erst Mal ein beharrliches Stirnrunzeln übrig haben. Als Running Gag erweist sich die Geschichte vom 'Button Pusher'. Scheitern doch die Videosequenzen kurz vor der Premierenshow um ein Haar daran, dass niemand da ist, der zur richtigen Zeit den richtigen Knopf drückt, damit die Filmchen auch laufen! 1:50 dauert die Doku und bleibt dank solcher (für Band und Manager durchaus schweißtreibenden) Köstlichkeiten recht kurzweilig. Alles in allem holen sich Genesis-Liebhaber zahlreicher Epochen fünfeinhalb unterhaltsame Stunden Altbewährtes, professionell Umgesetztes, groß Inszeniertes ins Haus. Die alten Kerle halten, was sie versprochen haben!


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Traumhaft !

Als ich im vergangenen Jahr in Hamburg die Show erleben konnte (es war nach 82, 92 und 98 mein viertes Live Konzert) war ich etwas enttäuscht aber - selber schuld wenn man meint Tribüne wäre besser als Innenraum (in diesen Fall nur trockener). Dies war mir eine Lehre. Schlechte Sicht und teilweise schlechter Sound. Um so mehr war ich gespannt auf dieses Konzert. Das warten hat sich gelohnt. Hervorragender Klang, super Bild und eine phantastische Atmosphäre. Wenn bei bestimmtem Stücken dann auch noch die sprichwörtliche Gänsehaut auftritt - kann das Ganze nicht verkehrt sein. Ich bin begeistert ! Eine super gelungene Werkschau, die bei mir kaum Wünsche offen gelassen hat. Es gibt wohl kaum eine Gruppe deren Musik so eindrucksvoll mit visuellen Effekten begleitet werden kann. Für Genesis Fans ist diese DVD ein absolutes Muss.


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