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  Into The Wild [UK IMPORT] | Catherine Keener, Jena Malone
 
 
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Into The Wild [UK IMPORT]
Catherine Keener, Jena Malone

Paramount Home Entertainment, 2008

Kundenbewertung:(49 Bewertungen)
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Sean Penns Filmadaption von Jon Krakauers Bestseller Into the Wild wird durch eine hervorragende Besetzung und eine angemessene Behandlung einer wahren Geschichte vorangetrieben. Emile Hirsch spielt Christopher McCandless, den Spross einer reichen, aber vom Pech verfolgten Familie, der nach seinem Abschluss an der Emory University in Atlanta Anfang der Neunziger Jahre beschließt, alles hinzuschmeißen und sich als "Reisender in Sachen Ästhetik" auf der Suche nach der "ultimativen Freiheit" aufzumachen. Und dabei macht er keine halben Sachen: McCandless spendet seine nicht unbeträchtlichen Ersparnisse wohltätigen Organisationen, verbrennt im wahrsten Sinne des Worten sein verbliebenes Bargeld, ändert seinen Namen in "Alexander Supertramp", verlässt seine Familie (William Hurt und Marcia Gay Harden als zänkische, ahnungslose Eltern und Jena Malone als seine erstaunte, aber liebevolle Schwester, die als Überstimme einen großen Teil der Hintergrundgeschichte erzählt) und macht sich auf den Weg in Richtung der Wildnis Alaskas, wo er sich vor der Welt verstecken will. In den folgenden zwei Jahren lebt er ein Vagabundenleben, nimmt hin und wieder einen Job an, fährt im Kajak im Grand Canyon nach Mexiko, landet in L.A. in der Gosse und dreht jedem, der sich mit ihm anfreunden will, den Rücken zu (darunter Catherine Keener und Brian Dierker als Hippies mittleren Alters und Hal Holbrook in einer bewegenden Rolle als alternder Witwer, der "Alex" unter seine Fittiche nehmen will). Penn, der Regie führte und das Drehbuch schrieb, wechselt diese Sequenzen ab mit Szenen, die McCandless? Alaska-Idylle zeigen ? wobei sich dies bald als nicht wirklich idyllisch herausstellt. McCandless richtet sich in einem liegengebliebenen Schulbus ein und kommt eine Zeitlang über die Runden, indem er Kleintiere (und einen riesigen Elch) erlegt, Bücher liest und seine existenzialistischen Überlegungen zu Papier bringt. Aber als die harte Realität eines Lebens in der Wildnis einsetzt, merkt er schnell, dass er nicht nur auf die Anforderungen des täglichen Überlebens schlecht vorbereitet ist, sondern dass er auch die Wichtigkeit jener Dinge unterschätzt hat, denen er entkommen wollte: menschlichen Beziehungen. Es wäre einfach, McCandless entweder als wahren Freigeist zu idealisieren, der von den sozialen Bindungen, die uns Andere einschränken, befreit ist oder ihn als hoffnungslos unreifen Naivling abzutun, als Verrückten, dessen Ignoranz gegenüber der praktischen Realität ihn zum Scheitern verurteilt. Into the Wild tut weder das Eine noch das Andere, sondern erzählt dem Zuschauer diese Geschichte auf bewundernswert unsentimentale Art und Weise und überlässt einem so die Entscheidung darüber. --Sam Graham


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Ein zweijähriger intensiver Trip in die Freiheit und darüber hinaus

Sean Penns bisher bestes Werk gehört zu der Kategorie Film über den man auch Tage danach noch nachdenkt. Into the Wild ist einer von den Filmen die einen berühren und zumindest meine Gedanken spielten schon während des Films Achterbahn. Hatte nicht jeder einmal den Traum davon frei zu sein und einen ähnlichen Weg wie Chris zu gehen. Einfach mal alles hinter sich zu lassen und abseits von Konsum und Luxus zu leben. Wer hat nicht schon mit solchen Gedanken gespielt? Ich habe dies als Teenager unzählige male im Traum durchgespielt nur war ich wie die meisten anderen wohl auch zu feige diesen Weg zu gehen. Somit war es einfach nur ein Hirngespinst wie man sie in dem Alter zu genüge hat.

Auch jetzt Tage danach schwirrt mir Into the Wild noch im Kopf herum und man grübelt immer wieder über das Schicksal von Chris McCandless nach. War er ein naiver Dummkopf der die Natur einfach nur unterschätzt hat oder auch ein egoistischer Teenager der einfach seinen Kopf durchgesetzt hat? Die Antwort darauf liefert meiner Meinung nach weder der Film noch das großartige Buch von Jon Krakauer. Was man aber bekommt sind Erklärungen und so muss man sich selbst eine Meinung dazu bilden.

Nach seinem College Abschluss beschließt Chris McCandless sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Er vernichtet Ausweise, Kreditkarten und spendet seine 24.000 $ die eigentlich für sein Studium gedacht waren an eine wohltätige Organisation. Mit einem alten Datsun macht er sich auf den Weg den er aber bald zu Fuß mit seinem Rucksack fortsetzt. Auf seiner Reise durch die Staaten lernt Chris viele Menschen kennen und jobbt dabei hier und da um sich über Wasser zu halten. Knappe zwei Jahre dauert seine Odyssee bevor er sich auf seinen letzten Weg nach Alaska macht.

Das moderne Abenteuer endet jäh und man fragt sich ob der Preis für die Freiheit nicht etwas zu hoch ausgefallen ist. War es nun wie schon mal gesagt Naivität oder einfach nur Pech die das Schicksal von Chris besiegelten? Sean Penn besetzt seinen Film perfekt und das ist hier nicht nur so einfach mal dahingesagt. Emile Hirsch war mit bis dahin nur ein Begriff durch die Teenieklamotte The Girl Next Door und so musste man zurecht skeptisch sein. Nach dem Film weiss man aber das wohl niemand besser in diese Rolle gepasst hätte. Seine Eltern werden von den Hollywoodgrößen John Hurt und Marcia Gay Harden gespielt, wobei die Frisur seiner Mutter im Film für mich schon an Körperverletzung grenzt. Vince Vaughn spielt einen Farmer für den Chris kurze Zeit tätig wird. Hollywood Altstar Hal Holbrook ist als verwitweter Kriegsveteran zu sehen der in seinen alten Tagen noch einmal Lebensmut schöpft als er Chris kennenlernt. Neben der Darstellung von Emile Hirsch ist für mich noch Catherine Keener als absoluter Glücksfall zu bezeichnen. Sie spielt die Hippiebraut Jan die Chris auf seiner Reise trifft und mit der er eine tief freundschaftliche Beziehung pflegt.

Die DVD ist solide wobei hier sogar mal eine ausführliche Doppel DVD mit viel Bonus recht interessant gewesen wäre. So gibt es sehr gute Bild und Tonqualität und insgesamt ca. 60 min Bonusmaterial zum Film. Dies setzt sich zusammen aus zwei Featurettes mit den Titeln The Story and the Chaacters" (ca. 22 min) und The Experience" (Ca. 18 min) sowie ca. 10 min Interviews mit Sean Penn, Emile Hirsch, Jon Krakauer, Hal Holbrook und Eddie Vedder. Dazu gibt's noch zwei Trailer und drei TV Spots zum Film. In den beiden Dokus gibt es Szenen vom Dreh und nochmals Interviews mit den Hauptbeteiligten. Alles in allem eine recht gelungene DVD.

Der Film gehört für mich zu den eindringlichsten der letzten Jahre und stellt für mich einen Film dar den man einfach gesehen haben muss. Sean Penns Into the Wild ist großes Kino mit tollen Darstellern, wunderschönen Naturaufnahmen und einer tragisch schönen Geschichte. Für mich ein Film der mich auch Tage danach noch fesselt und eine absolute Kaufempfehlung.



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Freude ist nur echt, wenn man sie mit anderen teilt!

Es gibt eigentlich nur realtiv wenig Filme, die einen so stark in den Bann ziehen und über die man Tage lang noch nach denkt. "Into the wild" ist so ein Film, bei dem man die großartigen Bilder, die eingehende Musik sowie die außergewöhnliche Geschichte noch lange im Kopf hat. Sicherlich ist der Grundtenor des Films eher dramtisch. Aber es gibt viele positive Szenen und sehr viel mehr Aspekte, die man (für sich) entdecken kann. Zum einen ist es die Suche nach Freiheit, die viele Menschen in sich haben. Man merkt aber schnell, daß dies Einsamkeit bedeuten kann. Und man kann an dieser Einsamkeit dann auch schnell zugrunde gehen. Ein anderer Punkt ist, dass viele Menschen die Gemeinsamkeit suchen, weil sie allein sind. Letztendlich kommt "Alexander Supertramp" auch auf den Schluss: "Happiness only real when shared". Ein Film, der wie Donnie Darko, die Geschmäcker und Ansichten der Betrachter spaltet. Ich finde, jeder sollte seine eigne Schlussfolgerung aus dem Film ziehen, aber er ist sicher nicht schlecht, nur weil man die Handlungsweise des Hauptdarstellers nicht nachvollziehen kann.


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Sean Penn`s neues Meisterwerk!!!

Der Film lässt mich zutiefst beeindruckt und bewegt zurück. Der Lebensweg der Hauptfigur ist wirklich außergewöhnlich. Der junge Hauptdarsteller Emile Hirsch verkörpert den Aussteiger McCandles sehr überzeugend. Der Film bietet berauschende Naturaufnahmen und einen damit perfekt harmonierenden Soundtrack. Die Songs stammen übrigens größtenteils aus der Feder von Eddie Vedder (Ex-Pearl Jam).

Regisseur Sean Penn hat ganze Arbeit geleistet. Der Wechsel zwischen der Endstation des Lebenswegs und den Rückblenden ist für das Verständnis von McCandles Motivation sehr sinnvoll und bringt den Zuschauer zum Mitdenken. Trotz der enormen Spieldauer von über 140 Minuten kam mir der Film in keiner Sekunde langatmig vor.

Freilich sollte man sich darüber bewusst sein, auf was man sich einlässt, wenn man sich diesen Film kauft bzw. leiht. Es handelt sich um einen sehr ruhigen, emotionalen Film und wenn man kein Interesse für den Lebensweg dieses außergewöhnlichen Menschen aufbringen kann, wird man den Film zwangsläufig als langweilig empfinden. Bei mir war das Gegenteil der Fall und ich kann deshalb den Film nur allen Leuten, die sich für solche Dramen interessieren, wärmstens ans Herz legen.


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Alternativkino, mehr als erstaunend.

Einer der besten (Alternativ-)Filme die ich in den letzten Jahren gesehen habe.
Obowhl, oder gerade weil, in diesem Film jede landläufig bekannte dramaturgische Struktur fehlt ist dies, meiner Ansicht nach, einer der besten Filme die das amerikanische Independant / Alternativkino in den letzten Jahren zu Tage gebracht hat.
Über die Handlung kann man in vielen anderen Rezensionen und auf der Artikelseite lesen, deshalb werde ich auf diese nicht weiter eingehen.

Der Film wird zu einem großen Teil von der Schwester des Protagonisten erzählt, was aus drehbuchtechnischer Sicht die beste Wahl war. Obendrein pendelt der Film zwischen verschiedenen Zeitachsen hin und her, aber ohne, dass es stören würde und ohne das oft daraus resultierende Gefühl von Verwirrtheit. Ich muss anfügen, dass ich das Buch von Jon Krakauer leider nicht gelesen habe. Deshalb weiß ich nicht ob diese Rafinesse(n) Sean Penn oder dem Originaltitel-Autor zuzuschreiben ist.
Als herkömmlicher Film mit drei-Akt-Struktur und 2 Plotpoints (+ einem Midpoint) würde er untergehen zwischen vielen anderen. Aber wieder einmal beweist Sean Penn, den ich ,subjektiv gesprochen, sehr schätze, seine Größe.

Der Soundtrack von Eddie Vedder, der übrigens mit mehreren Auszeichnungen (Emmy, etc.) anerkannt wurde, unterstützt das Gefühl (wie auch die fotografische Qualität der Bilder) von Freiheit und von Einsamkeit, weshalb ich mir auch einige Titel in Itunes gekauft habe.

Die schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers hat mich nicht umgeworfen, war aber dennoch eine gute Leistung.

Dieser Film hinterlässt, trotz keinem Happy End, ein Gefühl von Staunen und längeres Nachdenken über das Leben in (Un)Freiheit und in gesellschaftlichen Zwängen und Normen.


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Einfühlsames Porträt eines Weges aus dieser Welt

Sean Penn ist ein Meister seines Faches und hat auch mit diesem Film wieder ein cineastisches Meisterwerk vollbracht. Zur Geschichte muss ich nichts mehr sagen. Der Hauptdarsteller Emile Hirsch vollbringt wahre Wunder, aber auch alle anderen Schauspieler/innen sind mit großer Sensibilität gecastet. Selbst noch in den Interviews (siehe Bonusmaterial) spürt man, wie sehr sich die am Film Beteiligten (incl. der Musik) in die Geschichte dieses jungen idealistischen Aussteigers hineingefühlt haben. Und dass auch Jon Krakauer, der die Buchvorlage geschrieben hat, schlichtweg hingerissen ist, spricht für sich ... A film to treasure!


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reviews: page 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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