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  Shuttle | Tony Curran, Peyton List
 
 
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Shuttle
Tony Curran, Peyton List

Koch Media GmbH - DVD, 2009

Kundenbewertung:(13 Bewertungen)
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Shuttle DV


Shuttleservice ins Ungewisse

Seit dem Aufstieg der DVD und damit der Entstehung einer günstigen und trotzdem massentauglichen und qualitativ hochwertigen Filmproduktionsvariante entsteht vor allem im Horror- und Thrillersektor eine schlechte Direct-To-DVD-Produktion nach der anderen. Ob es nun die Fortsetzung eines bekannten Kinofilms ohne wirklichen Bezug zur Vorlage, das Ausschlachten eines kleinen DVD-Erfolges durch mindestens drei minderwertige Sequels oder einfach nur eine billig heruntergekurbelte Produktion mit reißerischem Titel ist scheint nicht wirklich relevant zu sein. Fest steht nur, dass scheinbar auch der schlechteste Film auf DVD rentabel ist und es nach unten hin ganz offensichtlich keine (Qualitäts-)grenzen gibt. Das wiederum ist wohl hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass heutzutage jeder Idiot mit guten Kontakten, einer Handkamera und zu viel Zeit einen Film drehen und ihn dann ohne rot zu werden als den legitimen Nachfolger von The Texas Chainsaw Massacre" präsentieren kann.

In diesem Sinne ist es immer wieder erfrischend, wenn man sich in der Videothek einen Film schnappt von dem man sich im besten Fall rein gar nichts erwartet und dann überaus positiv überrascht wird. So geschehen bei Shuttle" einem reinrassigen Psychothriller, der zwar nicht wirklich viel in der Horrorecke, in der er vermarktet wird, zu suchen hat, aber trotzdem oder gerade deswegen von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln versteht.

Der Film aus der Feder von Regisseur Edward Anderson beginnt genauso wie so viele andere Billigproduktionen der letzten Jahre auch. Ein paar Jugendliche, brav 50/50 auf die beiden Geschlechter aufgeteilt, kommen am Flughafen an, finden sich interessant und treten die gemeinsame Weiterreise mit dem billigst möglichen Transportmittel an. Der etwas ruppige Fahrer fährt eine vermeintliche Abkürzung und stellt sich bei näherer Betrachtung als schlimmster Albtraum für die Teenager heraus. Soweit so gut.

Was hier wie Thrill vom Reißbrett klingt gewinnt schon durch eine innovative Schauplatzwahl - die Entführung erfolgt auf vermeintlich sicherem amerikanischem (Großstadt-)Boden und durch einen Airport-Shuttle-Fahrer - an Qualität. Weitere Gründe dafür, dass sich aus dieser 08/15 Ausgangssituation ein spannendes hin und her zwischen den Opfern und dem Täter entwickeln kann, welches den geneigten Zuschauer bis zum konsequenten Ende nicht mehr loslässt, sind die durchwegs tollen schauspielerischen Leistungen und der straffe Spannungsbogen, der sich hauptsächlich in und um das Shuttle abspielt. Der dramaturgische Aufbau des Films kann somit auf der ganzen Linie überzeugen und vor allem die zum Scheitern verurteilten Fluchtversuche der Opfer sind innovativ, nachvollziehbar und brutal.

Tony Curran (Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman", Der Flug des Phönix") als Entführer liefert eine tadellose Leistung zwischen kalter Zielstrebigkeit und aufkommenden Zweifeln und auch die Opfer wissen zu überzeugen - keine sinnlosen Dialoge, kein Overacting und tolles Schauspiel.

Insbesondere gegen Ende des Films wird die Gewaltschraube unangenehm angedreht und mit einer Emotionslosigkeit und Gefühlskälte gemordet, die dem geneigten Zuschauer ein Frösteln den Rücken hinunter laufen lässt. Blutige Effekte und brutale Szenen sind zwar eher Mangelware können dafür in den wenigen Augenblicken in denen sie aufblitzen um so mehr überzeugen. Auch die erst langsam durchsickernde Erkenntnis was die wahren Beweggründe hinter der Tat sind und das beinharte (leider für den versierten Zuschauer durchaus vorhersehbare) Ende tragen zum positiven Gesamteindruck des Films bei. Wenn in Minute 100 schlussendlich klar wird, was wirklich hinter der Entführung steckt trifft einen die Erkenntnis mit voller Wucht in die Magengrube.

Fazit
Ein unangenehm spannender (Horror-)Thriller, mit einigen brutalen Szenen, einer tollen Story, guten Darstellern, einigen wunderbaren Plottwists und einem harten (wenn auch etwas vorhersehbaren) Ende.
Eine klare Kauf- bzw. Leihempfehlung meinerseits.


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Für den halben Preis in die Hölle...Geiz ist geil

Nachts am Flughafen: Müde von einem gemeinsamen Wochenende in Mexiko sind die beiden Freundinnen Mel (Peyton List) und Jules (Cameron Goodman) in der Heimat Vereinigte Staaten gelandet. Mels Koffer fehlt und durch die lästigen Formalitäten am Serviceschalter wird es noch viel später. Die Shuttel-Busse fahren nur noch selten, da tut sich plötzlich die Möglichkeit auf aus zwei Bussen (den wesentlich billigeren) auszuwählen. Der freundliche Fahrer (Tony Curran) bietet sogar die Fahrt in die Stadt für die Hälfte an. Ein anzugtragender Mann (Cullen Douglas), Marke Buchhaltertyp sitzt schon im Bus und möchte auch auf dem schnellsten Wege heim.
Als dann noch die beiden jungen Typen miteinsteigen wollen, die die beiden Mädels vorher anbaggern wollten, streubt sich der Busfahrer zunächst - nimmt sie aber dann doch mit.
Aber wohin fährt der Mann mit seinem Shuttle, denn es handelt sich gar nicht um den regulären Weg nach Downtown. Im Gegenteil: Er entfernt sich immer mehr und kutschiert durch dunkles Industriegebiet und durch nicht gerade einladende Gegenden, die man nachts besser meiden sollte. Alles nur weil die Highways wohl verstopft sein sollen...
"Shuttle" ist ein Werk von Regisseur und Autor Edward Anderson, der sich für seine Geschichte sehr viel Zeit nimmt, bevor der Horror losgeht und das Gefährt zielgerichtet und planmässig in Richtung Hölle gesteuert wird. Bei "Shuttle" handelt es sich um einen Film, der ohne großes Budget produziert wurde, aufgrund der Locations und der Optik erinnert der Film auch an den Kultfilm "Judgment Night", bei dem ja auch die Fahrt im Bus eine tragende Rolle spielt.
Die Bilder jedenfalls haben Atmosphäre und sind größtenteils "schmutzig" und in grau gehalten.
Natürlich wirkt die Story, auch die Figuren phasenweise etwas klischeebeladen (die Mädels: eine tough, die andere ein Barbiepüppchen...die Jungs: Ein Aufreisser, der andere ne Sportskanone...der Buchhalter: ängstlich) und es gibt dann natürlich diese Szenen, in denen die Opfer ihre Chancen bekommen - aber diese durch Dummheit gleich wieder verspielen.
Man kann da natürlich psychologisch damit argumentieren, dass diese Menschen sich in einer Extremsituation befinden und durch diese Anspannung immer wieder zu fatalen Fehlern neigen.
Andererseits überzeugt die Gradlinigkeit und der durchgehende Pessimismus in diesen kaltschnäuzigen B-Picture.
Inszenatorisch macht "Shuttle" nämlich eine gute Figur. Temporeiche Passagen und ruhige, subtile Momente wechseln sich ab. auch die Spannung hält sich konstant auf einem recht hohen Niveau.
Seine Kinopremiere feierte der Regie-Erstling von Edward Anderson im letzten Jahr auf dem "Fantasy Film Fest". Danach wäre er wohl in der Versenkung verschwunden, wenn nicht Koch Media den Film nun auf DVD herausgebracht hätte....


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Mal was etwas anderes

Story:
2 Mädels sind totmüde aus dem Flieger gestiegen und wollen nur noch nach Hause.
Sie finde sogar ein Shuttle, das sie zu einem spitzen Preis fährt. Drin sitzt schon ein sehr ruhiger Mann und dazu kommen nach einigem Hin und Her noch 2 nette Typen.
Die Fahrt geht los....und damit der Horror. Der Fahrer entpuppt sich als nicht ganz so nett und im Luafe der Story wird klar das es ihm weder ums Geld oder Sex o.ä. geht sondern nur um die mädels und das ihnen nichts passiert...

Klingt komisch oder? Aber wenn ich mehr verrate, ist es nicht mehr so spannend und überraschend.

seht ihn euch an, ist einer der eher besseren Schockfilme


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reviews: page 1, 2, 3



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